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Internationales Literaturfestival Berlin (ILB)

3. bis 12.9.2026 Programm
6. bis 16.9.2026 Junges Programm


Das Internationale Literaturfestival Berlin, kurz ILB, ist eines der wichtigsten Literaturfestivals der Welt. Jedes Jahr im September bringt das Festival in Berlin über 100 internationale Autor:innen für Buchpremieren, Lesungen und Paneldiskussionen zusammen. Auf dem ILB haben Literaturbegeisterte die außergewöhnliche Möglichkeit, kuratierte Einblicke in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen – und das seit über 25 Jahren.

Wesentliche Neuerung ist seit 2024 die Ernennung des oder der Curator in Residence. Eine international besetzte Auswahlkommission wählt eine schriftstellerische Persönlichkeit, die ein Jahr lang eng mit dem Team zusammenarbeitet, einen Teil des Programms kuratiert und ein Leitthema für die jeweilige Festivalausgabe findet.

Das ILB spricht ein breites Publikum an, schafft Räume für neue Verbindungen und möchte Horizonte erweitern. Das Programm richtet sich an erwachsene Literaturinteressierte, das Junge Programm an Kinder und Jugendliche. Das Festival begrüßt jährlich rund 20.000 Besucher:innen.

Das stilistische und thematische Spektrum des ILB ist einzigartig – ob Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Dazu kommen hochaktuelle wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Panels und Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung.

Das Internationale Literaturfestival Berlin ist ein wichtiger Akteur der Berliner Literaturszene und auch international von großer Bedeutung. So wurde das ILB beispielsweise vom Condé Nast Traveler Magazine in die Liste der 9 besten Literaturfestivals des Jahres 2024 aufgenommen.

Das Festival wird von seinem Trägerverein Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. veranstaltet. Es wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds sowie zusätzlich eingeworbener Förderungen von Stiftungen, Kulturinstituten und Botschaften finanziert.

Kontakt

Internationales Literaturfestival Berlin (ILB)
Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V.
Meierottostr. 7
D-10719 Berlin

Telefon: +49 30 27 87 86-80
E-Mail: info@literaturfestival.com

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Bewertungen & Berichte Internationales Literaturfestival Berlin (ILB)

Lesung

Poetry Night I: Poesie in der Nachbarschaft

Wie viele Sprachen spricht Berlin? Sechs internationale, in der Hauptstadt lebende Lyriker:innen erkunden bei Wandellesungen mit ihren Texten die Sprach(-räume) ganz unterschiedlicher Orte. In drei kurzen Runden mit jeweils zwei Autor:innen erhält das Publikum einen Einblick in die Vielfalt der hiesigen Lyrik-Szene und was ein Forschungszentrum, ein Buchladen und die Probebühne der Berliner Festspiele mit ihren Texten machen. Für Gedichte, die weder auf Deutsch noch auf Englisch gelesen werden, liegen Übersetzungen bereit.

Mit Mátyás Dunajcsik, Juliane Liebert, Dilek Mayatürk, Vanessa Onwuemezi, Awuor Ouma, Carlos Soto Román
Es moderieren Anna Vollmer, Anna Eble, Alexander Wells
Lesungen in diversen Sprachen mit Handouts der deutschen Übersetzungen

Im Anschluss folgt die Poetry Night II: Poesie im Scheinwerferlicht, auf der Seitenbühne im Haus der Berliner Festspiele.

Dauer: 120'
Für die Poetry Night ist ein Kombiticket für 18 € (ermäßigt 12 €) erhältlich, das den Eintritt zu Teil I und Teil II umfasst. Einzeltickets kosten 12 € (ermäßigt 8 €).

In Kooperation mit dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL), dem Buchladen Bookinista, den Berliner Festspielen und dem Berliner Künstlerprogramm des DAAD.

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Laura Vazquez © Julien Lienard
Lesung

Laura Vazquez: Die Kräfte

Gibt es ein wahrhaftiges Leben im Kapitalismus? Das fragt sich die Protagonistin in Laura Vazquez‘ lyrischem Roman »Die Kräfte« (Ü: Sonja Finck) und ist mit der sozialen Ordnung alles andere als einverstanden. Zwischen verlassenen Häusern, skurrilen Sekten und Berggipfeln entdeckt sie, wie man dieser Welt zugleich emanzipiert und widerständig gegenübertreten kann. »Laura Vazquez (…) beeindruckt durch ihre sprachliche Virtuosität: jeder Satz ist wie eine Punchline« (Radio France).

Mit Laura Vazquez
Es moderiert Aurélie Maurin
Es liest und dolmetscht Katja Roloff

Auf Deutsch und Französisch
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

In Kooperation mit TOLEDO.

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Amitav Gosh © Mathieu Genon
Lesung

Amitav Ghosh: Der Strom der Erinnerung

Sie sagt, sie erinnere sich an eine Lehmhütte am Fluss: Ein kleines Mädchen behauptet, schon einmal gelebt zu haben. Was zunächst zu einem Fall für die Psychiaterin Shoma Bose wird, weitet sich in Amitav Ghoshs neuem Roman »Der Strom der Erinnerung« (Ü: Barbara Heller) zu einer epischen Erzählung über Wiedergeburt und Klimakrise, Familie und verdrängte Erinnerung. Im Kalkutta der 1960er und im New York der Corona-Pandemie widmet sich Ghosh der Frage, was es bedeutet, in einer globalisierten Welt miteinander verbunden zu sein.

Mit Amitav Ghosh
Es moderiert Thomas Meaney
Es liest Alina Vimbai Strähler

Auf Englisch mit deutschen Lesestellen
Dauer: 75'
12 €, Ermäßigt 8 €

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Alexander Schnickmann © Dennis Schnieber
Preisverleihung

Fuck Nature Start Writing.
Verleihung Deutscher Preis für Nature Writing

Der ausgezeichnete Text von Alexander Schnickmann mit dem Titel »Fuck Nature Start Writing« entfaltet sich als editorisch gerahmte Dokumentation und unterläuft dabei die Erwartungen an das Genre des Nature Writing. In der Montage aus E-Mails, Spuren und Auslassungen reflektiert er die eigenen Voraussetzungen literarischer Naturbeschreibung und verschiebt die Grenzen zwischen Archiv, Fiktion und Kritik. So entsteht eine formal eigenständige, sprachlich präzise Arbeit, die das Verhältnis von Mensch, Sprache und Natur neu befragt. Der Preisträger sowie die Stipendiat:innen Lena Schnabl und Kameliya Taneva sprechen über ihre Arbeiten und lesen daraus.

Mit Lena Schnabl, Alexander Schnickmann, Kameliya Taneva
Es moderieren Steffen Richter und Petra Ahne.

Auf Deutsch
Dauer: 75'
Eintritt frei

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Matthes & Seitz Berlin und in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur.

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Gucyeter Dincer © Palagrafie
Lesung

Poetry Night II: Poesie im Scheinwerferlicht

Spot auf: die Stars der internationalen Gegenwartslyrik! Dinçer Güçyeter, bekannt für seine mitreißenden Live-Auftritte, trifft mit neuen, noch unveröffentlichten Gedichten auf Eileen Myles, die New Yorker Ikone queerer Lyrik. Aus Tschechien, Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse, ist mit Petr Hruška einer seiner wichtigsten literarischen Vertreter angereist. In Gestalt von Ben Lerner lässt sich außerdem einer der einflussreichsten Grenzgänger zwischen Lyrik und Prosa erleben, während die aus Lwiw stammende Halyna Kruk ihren neuen Gedichtband »Crashkurs in Molotowcocktails« vorstellt. Durch den Abend führt Logan February.

Mit Dinçer Güçyeter, Petr Hruška, Halyna Kruk, Ben Lerner, Eileen Myles
Es moderiert Logan February

Auf Englisch mit Lesungen in diversen Sprachen
Übersetzung der Lesepassagen auf Englisch und Deutsch

Im Voraus findet die Poetry Night I: Poesie in der Nachbarschaft statt, eine Runde von Wandellesungen in drei Orten der Nachbarschaft.

Dauer: 90'
Für die Poetry Night ist ein Kombiticket für 18 € (ermäßigt 12 €) erhältlich, das den Eintritt zu Teil I und Teil II umfasst. Einzeltickets kosten 12 € (ermäßigt 8 €)

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Daniela Catrileo © Rosa Curaqueo
Lesung

Daniela Catrileo: Piñen & Chilco

Mapuche-Literatur in den Städten

Ihre Texte verweben indigene Vokabeln und Kosmologien zu tropischen Fieberträumen über Kolonialismus, Kapitalismus und das, was danach kommt: Daniela Catrileo findet auf Mapudungun Wörter, deren Bedeutungen sich in anderen Sprachen entwinden. Mit »Piñen« und »Chilco« stellt sie zwei neue Prosabände vor: eine Sammlung von Erzählungen über Mapuche-Mädchen an den Rändern von Santiago, und eine Fabel über ein Paar, das aus einer zerfallenden Stadt fliehen.

Mit Daniela Catrileo
Es moderiert Fionn Petch
Es liest Benito Bause

Auf Spanisch mit konsekutiver Verdolmetschung ins Deutsche
Dauer: 75'
12 €, Ermäßigt 8 €

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Tomer Gardi © Maximilian Goedecke
Lesung

Literatur hinter Gittern: Mit Tomer Gardi

»Literatur hinter Gittern« ist eine jährlich vom ILB veranstaltete Reihe, die bekannte Autor:innen und ihre Werke in Berliner Justizvollzugsanstalten bringt. Dieses Jahr wird sie von Globalisierung und prekären Arbeitskulturen bei Lieferdiensten handeln. Tomer Gardis neuester Roman »Liefern« erzählt humorvoll die Geschichten vom Leben jener Menschen, die weltweit stets und ständig liefern müssen, während andere sich etwas leisten: »Sie spielen Demokratie, wir verlieren Geld.«

Die Lesung ist einem kleinen externen Publikum in der JVA des Offenen Vollzuges Berlin zugänglich. Die Tickets für diese Veranstaltung werden personalisiert und sind ausschließlich online erhältlich. Bitte bringen Sie zur Veranstaltung ein gültiges Ausweisdokument mit. Eine Übertragung der Tickets ist nicht möglich.

Mit Tomer Gardi
Es moderiert Hernán Caro

Auf Deutsch
Dauer: 60'
12 €, Ermäßigt 8 €

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Aya Jaff © Sebastian Lock
Gespräch

Think Big! Tech Bros und KI-Revolution

Aya Jaff, Marie Kilg, Wolfgang Ullrich

Die Tech Elite träumt von einem schlanken Staat, experimentiert mit KI, inszeniert Politik als Meme. Was bisher wie eine Randerscheinung wirkte, gewinnt rasant an Einfluss. Ob wir auf dem Weg in eine »Memokratie« sind, in der Moral überhaupt keine Rolle mehr spielt, und Algorithmen und Bilder mehr Macht haben als Parlamente, erörtern die Tech Bro-Expert:innen Aya Jaff und Marie Kilg mit dem Kulturwissenschaftler Wolfgang Ullrich. Wie nah gerät unsere Welt dadurch den Dystopien, die einst Aldous Huxley entwarf?

Mit Aya Jaff (live zugeschaltet), Marie Kilg, Wolfgang Ullrich
Es moderiert Eva Wolfangel

Auf Deutsch
Dauer: 90'
12 €, Ermäßigt 8 €

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Adania Shibli © Hartwig Klappert
Lesung

Adania Shibli: Täuschung

Deutschlandpremiere

Wenn die Orte keine Geschichte tragen, wenn die Zeit keine Daten kennt und die Menschen keine Namen haben. In Blicken und Gesten, mit dem Wechsel der Jahreszeiten erzählt Adania Shibli in ihrem lang erwarteten neuen Roman »Täuschung« (Ü: Hartmut Fähndrich) vom Schicksal zweier junger Menschen in Palästina: von ihrem Schmerz und ihrer Desillusionierung, den gescheiterten Friedensplänen und der andauernden Besatzung. »Eine leise, suchende, präzise Detailbeobachterin« (SZ).

Mit Adania Shibli
Es moderiert Priya Basil
Es liest Martina Hesse

Auf Arabisch, Englisch und Deutsch
Dauer: 60'
18 €, Ermäßigt 12 €

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Jain Saskya © David Fischer
Lesung

Come on in My Kitchen!

Community Night

Come on in My Kitchen! Die Küche ist ein Ort der Begegnung, des Redens, Fragens, Verstehens. Vier Autor:innen aus der indischen Community gewähren Einblicke in ihre Arbeit. Im Anschluss lädt Jeet Thayil sie an den ›Küchentisch‹ ein: gemeinsam mit einem lokalen Buchhändler wird über Berlin, das Leben und Schreiben in der Diaspora gesprochen. Und vielleicht auch über das Rezept für einen richtig guten Text?

Mit Deepika Arwind, Abul Kalam Azad, Saskya Jain, siddhartha lokanandi, Meenakshi Reddy Madhavan  
Es moderiert Jeet Thayil

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt, mit einer Lesung auf Telugu. Übersetzungen des Textauszüge werden auf Deutsch und/oder Englisch zur Verfügung gestellt.
Dauer: 60'
Eintritt frei.

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

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Tatiana Tibuleac © Natalia Rudy
Lesung

Auf den Ruinen der Väter

Postsozialistisches Erzählen mit Tatiana Țîbuleac und Ena Katarina Haler

Mila war in Moldawien Akademikerin, in Paris ist sie höchstens als Reinigungskraft gefragt. Iris kehrt in ihr jugoslawisches Heimatdorf zurück, wo sie ihre Jugend auf verlassenen Straßen, zwischen Kriegstrümmern bestreitet. In ihren Romanen erzählen Tatiana Țîbuleac und Ena Katarina Haler von postsozialistischen, zerstörten Räumen und von den Frauen, die sich dort eine eigene Existenz erkämpfen. Ein Gespräch über radikale Autonomie.

Mit Tatiana Țîbuleac, Ena Katarina Haler
Es moderiert Maja Gebhardt
Es liest Adriana Altaras

Auf Englisch mit deutschen Lesestellen
Dauer: 75'
12 €, Ermäßigt 8 €

In Kooperation mit TRADUKI.

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Fiston Mwanza Mujila © Ingo Pertramer
Performance

Sunville: Afrofuturistische Performance

und Gespräch mit Fiston Mwanza Mujila und Sofia Jernberg

Überlebende des Meeres flüchten auf eine Insel und errichten dort eine neue Gemeinschaft jenseits von Herkunft und Macht. Für das Musiktheaterstück »Sunville« schrieb Fiston Mwanza Mujila die Texte, Sofia Jernberg die Musik. Gemeinsam geben sie eine exklusive Preview vor ihrer Premiere an der Deutschen Oper Berlin. Zwischen Afrofuturismus und spirituellem Jazz stellt der Abend die einfache Frage: Wie wollen wir leben?

Mit Sofia Jernberg, Fiston Mwanza Mujila
Es moderiert Philip Geisler

Auf Englisch und Deutsch
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

In Kooperation mit der Deutschen Oper Berlin.

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Mohammed Hanif © Nimra Bucha
Lesung

Mohammed Hanif: Rebel English Academy

Pakistan befindet sich im Ausnahmezustand. Sabiha hat eine Waffe und wird des Mordes bezichtigt, als sie Zuflucht in Sir Baghis Sprachschule sucht – und das Schreiben für sich entdeckt. Captain Gul sieht sich indes mit einem unehelichen Kind und aufrührerischen Demonstrierenden konfrontiert. Mohammed Hanif gehört zu den Autor:innen, die die pakistanische Gegenwartsliteratur neu definieren. »Eine der komischsten und subversivsten Stimmen Südasiens« (The Guardian).

Mit Mohammed Hanif
Es moderiert Hasnain Kazim

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

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Nou Revilla © Johannes Berger
Lesung

OBJECTS TALK BACK:
E ho‘i ka Nani: Von Schönheit & Rückkehr

Schon vor ihrem Besuch im Humboldt Forum und den Sammlungen des Ethnologischen Museums stand für die hawaiianische Autorin Noʻu Revilla fest: Auf die kiʻi (heilige Figur) der Kihawahine, einer der machtvollsten Gottheiten der hawaiianischen Geschichte, wollte sie reagieren. Ohne zu wissen, dass das Objekt selbst nicht zu sehen sein würde, begab sie sich auf Spurensuche – zu den Orten, an denen die heilige Figur aufbewahrt und bewegt wurde. Sie fragte, was mit ihrem Körper geschah, wer ihr Gesellschaft geleistet hat und wie sie nach Hause zurückkehren wird. Nun präsentiert Noʻu ihren persönlichen Text über Kihawahine – entstanden aus einer Begegnung, die sich dem Sehen entzog und stattdessen aus der Kraft von Geschichten und Gesang erwuchs.

Mit Noʻu Revilla
Kuratorin der Reihe Priya Basil

Auf Englisch
Dauer: 90'
12€, ermäßigt 6€

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Christian Kracht © Noa Ben Shalom
Lesung

Christian Kracht & Katie Kitamura: The Art of Writing

Ihr Schreiben eint stilistische Eleganz und analytische Schärfe. Während der eine dabei immer wieder auf die Oberfläche zielt, reißt die andere ein, was wir für diese halten: Was passiert, wenn zwei der interessantesten Stimmen der Gegenwartsliteratur aufeinandertreffen? Gut vertraut mit den Werken ihres Gegenübers sprechen Katie Kitamura und Christian Kracht gemeinsam über die Kunst des Schreibens, über Kolonialismus und Faschismus – Themen, die bei beiden häufig subtil an und unter der Oberfläche lauern.

Mit Katie Kitamura, Christian Kracht
Es moderiert Alexander Wells

Auf Englisch mit Simultanverdolmetschung ins Deutsche.
Dauer: 90'
18€, ermäßigt 12€

In Kooperation mit der American Academy in Berlin.

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Ilija Matusko © Heike Steinweg SV
Lesung

Ilija Matusko & Anna Schapiro: Radikal gegenwärtig

Anna Schapiros Erzählerin greift nach dem Tod ihrer Großmutter zum Aufnahmegerät und reist nach Russland, Israel und in die USA. Aus den Stimmen ihrer sowjetisch-jüdischen Familie entwickelt sich »Fühlen Sie sich wie zu Hause, aber vergessen Sie dabei nicht, dass Sie zu Gast sind« als fragmentierter Epochenroman. In Ilija Matuskos »Jugo« sitzt der Protagonist am Schreibtisch und verfasst einen widerspenstigen Liebesbrief an seinen Vater, der nach dreißig Jahren in Deutschland eine schmerzhafte Rückkehr in die kroatische Heimat antritt. Beide Debütromane spielen mit Fiktion und Biografie und machen dabei die Gegenwart des Vergangenen spürbar.

Mit Ilija Matusko, Anna Schapiro
Es moderiert Viktoria Feldhaus

Auf Deutsch
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

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Hasnain Kazim © Peter Rigaud
Gespräch

Was (mir) wirklich wichtig ist: Die frei&geist-Tour von PEN Deutschland

In einer Welt voller Widersprüche überschatten Zukunftssorgen unseren Alltag. JETZT ist die Zeit und HIER der Ort, darüber nachzudenken, was uns beschäftigt. Was ist die größte Krise; was das drängendste Problem? Wo gibt es Hoffnung? Der Autor Hasnain Kazim, die Journalistin Anna Schneider und der Politiker Wolfgang Thierse tragen vor, was ihnen wirklich wichtig ist. Keiner weiß von den Gedanken des anderen, womit das Gespräch für alle offen beginnt, und mit Gewissheit im spannenden Austausch endet. Sie werden dadurch Teil der bundesweiten frei&geist-Tour von PEN Deutschland, die seit Juli in jedem Bundesland einmal stattfindet.

Im Anschluss an die Veranstaltung laden wir zu einem Getränk an der Bar der Festival Kitchen ein, um das Gespräch ungezwungen fortzusetzen.

Mit Hasnain Kazim, Anna Schneider, Wolfgang Thierse
Es moderiert Matthias Politycki

Auf Deutsch
Dauer: 90'
16€, ermäßigt 12€

In Kooperation mit dem PEN Deutschland.

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Tishani Doshi © Riccardo Vencato
Performance

Tishani Doshi & Natsuko Kono: Movement is the Message

Körpersprache bekommt eine neue Bedeutung, wenn Tishani Doshi und Natsuko Kono die Bühne betreten. Die Lyrikerin wird im Austausch mit der Tänzerin Kono durch Bewegung Räume für Sprache schaffen. Indische Lyrik trifft auf japanische Avantgarde, den ›Tanz der Finsternis‹. Körper trifft auf Wort, so entsteht eine einmalige Performance. Oder wie Doshi sagt: »Poesie und Tanz haben eine gemeinsame Verletzlichkeit: sich im Dunkeln zu zeigen«.

Mit Tishani Doshi, Natsuko Kono

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

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Lesung

Maria Reva: Ein Königreich für eine Schnecke

Yeva durchquert die Ukraine auf der Suche nach aussterbenden Schnecken. Ihre Leidenschaft ist schwer zu finanzieren, aber sie hat einen Plan: Als Scheinbraut einer Heiratsagentur entführt sie dreizehn zahlungswillige Junggesellen in den Wald. Doch dann überfällt Russland die Ukraine. »Dass die Figuren fiktiv sind, führt uns die Schrecken des Krieges noch effektiver vor Augen« (The Sunday Times). Maria Revas schwarzhumoriges Romandebüt »Ein Königreich für eine Schnecke« (Ü: Stephan Kleiner) war nominiert für den Booker Prize 2025.

Mit Maria Reva
Es moderiert Lara Sielmann
Es liest Benita Bailey

Auf Englisch mit deutschen Lesestellen.
Dauer: 75'
12€, ermäßigt 8€

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Ali Fathollah Nejad © Nassim-Rad
Lesung

Steht am Ende die Freiheit: Ein Abend für den Iran

Das Jahr begann mit Protesten, getragen vom großen Mut der iranischen Bevölkerung – wie schon 2022, als der Ruf »Jin, Jiyan, Azadî« (Frau, Leben, Freiheit) um die Welt ging. Im nächsten Moment wurde auch dieser Protest mit unvorstellbarer Brutalität niedergeschlagen. Noch während Iraner und Iranerinnen ihre Toten betrauerten, starteten am 28. Februar die USA und Israel Luft- und Raketenangriffe gegen den Iran.

Autor:innen und Journalist:innen leben in diesen Monaten mit spärlichen Informationen und in Angst um Angehörige im Iran. Sie halten »Explosionen in ihren Händen«, schrieb die Schriftstellerin Shida Bazyar über die Nachrichten auf ihrem Handy. Sie wird gemeinsam mit dem Poetry Slammer Aidin Halimi und den Autorinnen Ronya Othmann und Daniela Sepehri über die Rolle von Schriftsteller:innen in der Freiheitsbewegung Irans sprechen. Über die politischen und globalen Folgen des amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran diskutieren der Journalist Michel Abdollahi und der Politiker Omid Nouripour sowie der Politologe Ali Fathollah-Nejad. Die im Berliner Exil lebende Lyrikerin Mahtab Yaghma, die 2024 nur knapp der Todesstrafe entkam, wird aus ihrem Werk lesen. Behrad Alikonari wird den Abend musikalisch begleiten.

Mit Michel Abdollahi, Behrad Alikonari, Shida Bazyar, Ali Fathollah-Nejad, Omid Nouripour, Aidin Halimi, Ronya Othmann, Daniela Sepehri, Mahtab Yaghma
Es moderieren Shila Behjat und Linn Penelope Rieger
Mit musikalischer Begleitung von Behrad Alikonari

Dauer: 150'
18€, ermäßigt 12€

In Kooperation mit PEN Berlin.

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Salujal Kamal Singh
Lesung

Kamal Trilok Singh: Generation Next

Indische englischsprachige Literatur ist in guten Händen, sagt Jeet Thayil, Curator in Residence des 26. ILB und Herausgeber. Kamal Trilok Singh liefert mit seinem Debüt »happily ever after« den Beweis. Thayil erkennt »ein Beispiel für schonungslose literarische Virtuosität«. Singh seziert feinfühlig und rhythmisch eine Beziehung im kleinsten Detail, zwischen Rachefantasien und Szenen einer Liebe. Im Anschluss an eine performative Lesung wird über den Roman gesprochen.

Mit Kamal Trilok Singh
Es moderiert Hadnet Tesfai

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

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Tupoka Ogette © Tatsiana Tribunalova
Gespräch

Don Pablo Mulemba & Tupoka Ogette: Afro Ost Deutsch

»Völkerfreundschaft« und Vertragsarbeiter:innen sollten im öffentlichen, politisch gelenkten Diskurs der DDR die Existenz von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit tabuisieren. Doch wie erging es Ostdeutschen, deren Familien zum Teil in Afrika wurzeln, beim Aufwachsen in der DDR und Nachwendezeit wirklich? Tupoka Ogette und Don Pablo Mulemba tauschen sich über ihre ganz persönlichen Erfahrungen und Erinnerungen sowie Brüche aus, die ihre Kindheit und Jugend in Sachsen und Brandenburg geprägt haben.

Mit Don Pablo Mulemba, Tupoka Ogette
Es moderiert Nine-Christine Müller

Auf Deutsch
Dauer: 90'
12€, ermäßigt 8€

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Omar Musa © Cole Bennetts
Performance

This Be the Beat: A Performance

Zum Finale des Curator in Residence-Programms wenden wir unsere Gesichter noch einmal alle in Richtung der Bühne, wenn Tishani Doshi, Anthony Joseph, Omar Musa und Jeet Thayil zusammenkommen. Nacheinander, miteinander, nebeneinander werden sie Gedichte vortragen, in lyrischen Austausch gehen, performativ erschaffen und gemeinsam mit der improvisierenden ILB House Band ein grandioses Finale präsentieren: Eines für die Geschichtsbücher!

Mit Tishani Doshi, Anthony Joseph, Omar Musa, Jeet Thayil
Mit musikalischer Begleitung der ILB House Band

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
Dauer: 90'
12€, ermäßigt 8€

Die LOTTO-Stiftung Berlin ermöglicht das Programm Curator in Residence.

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Max Czollek © Maximilian Goedecke
Lesung

Max Czollek: Zweifelssohn

Deutschlandpremiere

Vielleicht ein Prophet, vielleicht ein Aufklärer? Mit Sicherheit ein Zweifler. In Max Czolleks lang erwartetem Debütroman tritt ein Protagonist, der das Zweifeln im Namen trägt, eine ungewöhnliche Deutschlandreise an. Benannt nach dem jüdischen Philosophen Mendelssohn und ausgestattet mit den Untergangsvisionen des Propheten Jeremias, bewegt sich Zweifelssohn zwischen Hotelzimmer und Bordbistro. Mal verdrängend, mal erkennend, richtet sich sein Blick auf eine gewaltvolle Gegenwart.

Mit Max Czollek
Es moderiert Paula Fürstenberg

Auf Deutsch
Dauer: 60'
18€, ermäßigt 12€

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Vowinckel Dana © Max Zerrahn
Lesung

Dana Vowinckel & Ruth-Maria Thomas: Lust auf Liebe

Anton ist Jude, Alma nicht. Sie lieben sich, streiten und versöhnen sich – bis mit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 ein Abgrund aufreißt, der an allem zweifeln lässt. Michelle entflieht ihrer ostdeutschen Armut, aber im Westen wartet auch nur schlecht bezahlter Schichtdienst an einer Hotelrezeption. Plötzlich steht da Henry, das Privileg in Person, und schmachtet sie an. Dana Vowinckel und Ruth-Maria Thomas reden über ihre neuen Romane »Anton und Alma« und »Die zweitgrößte Liebe«: Liebesgeschichten in einer gespaltenen Welt.

Mit Ruth-Maria Thomas, Dana Vowinckel

Auf Deutsch
Dauer: 60'
12€, ermäßigt 8€

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© Bernhard Ludewig
Party

ILB Closing x TROPEN Party

Zum Ausklang der 26. Ausgabe des Internationalen Literaturfestivals Berlin laden wir mit dem TROPEN Verlag zu einer fulminanten Abschlussparty. Es wird gefeiert und getanzt zu den größten Hits dieser Welt. Von Disco über Rock, Hip-Hop bis hin zu Pop ist alles dabei. Musik, die definitiv gute Laune macht und den einen und die andere zum Mitsingen verleitet. Wer die Euphorie der legendären Tropenparties der Leipziger Buchmesse kennt, weiß, wohin die Reise geht. Es wird ausgelassen und wild. Prädikat: Besonders wertvoll und garantiert nicht zum Stillsitzen geeignet!

Dauer: 270'
Eintritt frei.

In Kooperation mit dem Tropen Verlag.

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© Bernhard Ludewig
Familienprogramm

FamilienFest International

Zum 24. Mal findet das FamilienFest International in der gelben Villa in Kreuzberg statt. Ein Tag mit internationaler Literatur, Musik zum Tanzen und jeder Menge bunter Kreativangebote zum Mitmachen. Die vorgestellten Bücher führen uns in Theater und Krankenhäuser, fragen nach dem Wert von Aufmerksamkeit und Anerkennung und regen zum Nachdenken darüber an, was eigentlich ein Zuhause ist.

Eine Veranstaltung des ILB, der gelben Villa und des JugendKulturService für Kinder ab 4 Jahren und ihre Familien.
Das Programm

11:00–17:00 Uhr
Kreatives Rahmenprogramm

11:30 Uhr
Walkact und Flohzirkus Zakapüs
Figurenshow

12:30 Uhr
Orit Gidali – Bravo!
Lesung mit Bilderbuchkino

13:30 Uhr
Elin Lindell – 12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle
Lesung mit Bilderbuchkino

14:30 Uhr
Constantin Satüpo – Mein allerliebstes Zuhause
Lesung mit Bilderbuchkino

16:00 Uhr
Raketen Erna
Konzert

Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Orit Gidali © Arik Sultan
Familienprogramm

Orit Gidali: BRAVO!

Lesung mit Bilderbuchkino

Ein Junge begleitet seine Mutter zu ihrer Arbeit im Theater. Dort passiert etwas Unerwartetes: Das Scheinwerferlicht richtet sich nicht auf die Bühne, sondern auf das Publikum! Die plötzliche Aufmerksamkeit lässt die Menschen aufblühen – sie lächeln, verneigen sich oder führen ein kleines Tänzchen auf. Da fragt sich die Mutter: Bekommt mein Sohn eigentlich auch die Aufmerksamkeit, die er braucht? In teils surreal anmutenden bunten Illustrationen plädiert dieses Bilderbuch für ein wertschätzendes Miteinander.

Mit Orit Gidali
Es moderiert Josefine Liesfeld
Es liest Dorothee Krüger
Es dolmetscht Lucia Engelbrecht

»BRAVO!« wurde von Lucia Engelbrecht aus dem Hebräischen ins Deutsche übersetzt und von Keren Katz illustriert.

Für Kinder ab 4 Jahren und ihre Eltern
Dauer: 45'
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Elin Lindell © Kajsa Goeransson
Familienprogramm

Elin Lindell: 12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle

Lesung mit Buch-Kino und Live-Illustration

Uno begleitet seinen Vater ins Krankenhaus, um dessen Lieblingsstiefvater Roffe zu besuchen, der dort im Sterben liegt. Zunächst ist das sehr langweilig, denn Roffe schläft die ganze Zeit. Doch dann lernt Uno Katjes kennen, deren Oma auf derselben Station liegt. Bald wird die Palliativstation ein Ort zum Spielen und Süßigkeiten teilen – bis Katjes plötzlich nicht mehr kommt. Kann Uno sie wiederfinden? Mit viel Humor nimmt dieses Kinderbuch gekonnt eine kindliche Perspektive auf Tod, Freundschaft und Erwachsene ein.

Mit Elin Lindell
Es moderiert Josefine Liesfeld
Es liest Dorothee Krüger
Es dolmetscht Birgit Hoffmann

»12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle« (Jenka och jag) wurde von Katharina Erben aus dem Schwedischen ins Deutsche übersetzt.

Für Kinder ab 6 Jahren und ihre Eltern
Dauer: 45'
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Bewertungen & Berichte Elin Lindell: 12 Süßigkeiten und 2 Todesfälle

Constantin Satuepo © Pavel Pakhomov
Familienprogramm

Constantin Satüpo: Mein allerliebstes Zuhause

Lesung mit Bilderbuch-Kino

Was wäre, wenn ich mein Zuhause ganz klein machen und mitnehmen könnte? Oder wenn ihm Beine und Arme wüchsen, sodass es uns begleiten und beschützen könnte? Zwei Kinder stellen sich genau diese Fragen, denn sie sind schon lange unterwegs und sie vermissen, was sie zurücklassen mussten. Ein einfühlsames Bilderbuch, das sich in collagenhaften Illustrationen und poetisch-reduziertem Text behutsam dem Thema Flucht nähert und zeigt, dass ein Zuhause so viel mehr ist als vier Wände und ein Dach.

Mit Constantin Satüpo
Es moderiert Josefine Liesfeld

Für Kinder ab 4 Jahren und ihre Eltern
Dauer: 45'
Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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Bewertungen & Berichte Constantin Satüpo: Mein allerliebstes Zuhause

Internationales Literaturfestival Berlin (ILB)

Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V.

3. bis 12.9.2026 Programm

6. bis 16.9.2026 Junges Programm




Das Internationale Literaturfestival Berlin, kurz ILB, ist eines der wichtigsten Literaturfestivals der Welt. Jedes Jahr im September bringt das Festival in Berlin über 100 internationale Autor:innen für Buchpremieren, Lesungen und Paneldiskussionen zusammen. Auf dem ILB haben Literaturbegeisterte die außergewöhnliche Möglichkeit, kuratierte Einblicke in das faszinierende weltweite Literaturgeschehen zu gewinnen – und das seit über 25 Jahren.



Wesentliche Neuerung ist seit 2024 die Ernennung des oder der Curator in Residence. Eine international besetzte Auswahlkommission wählt eine schriftstellerische Persönlichkeit, die ein Jahr lang eng mit dem Team zusammenarbeitet, einen Teil des Programms kuratiert und ein Leitthema für die jeweilige Festivalausgabe findet.



Das ILB spricht ein breites Publikum an, schafft Räume für neue Verbindungen und möchte Horizonte erweitern. Das Programm richtet sich an erwachsene Literaturinteressierte, das Junge Programm an Kinder und Jugendliche. Das Festival begrüßt jährlich rund 20.000 Besucher:innen.



Das stilistische und thematische Spektrum des ILB ist einzigartig – ob Prosa, Lyrik, Nonfiction, Graphic Novel oder Kinder- und Jugendliteratur. Dazu kommen hochaktuelle wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Panels und Angebote zur Leseförderung und Literaturvermittlung.



Das Internationale Literaturfestival Berlin ist ein wichtiger Akteur der Berliner Literaturszene und auch international von großer Bedeutung. So wurde das ILB beispielsweise vom Condé Nast Traveler Magazine in die Liste der 9 besten Literaturfestivals des Jahres 2024 aufgenommen.



Das Festival wird von seinem Trägerverein Peter-Weiss-Stiftung für Kunst und Politik e.V. veranstaltet. Es wird aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds sowie zusätzlich eingeworbener Förderungen von Stiftungen, Kulturinstituten und Botschaften finanziert.

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Bewertungen & Berichte Internationales Literaturfestival Berlin (ILB)

Literatur+Sprache / Festival Internationales Literaturfestival Berlin 3. bis 16.9.2026
Literatur+Sprache / Lesung Literaturhaus Berlin Berlin, Fasanenstraße 23
Konzerte / Konzerthaus Pierre Boulez Saal Berlin Berlin, Französische Straße 33 D
Aufführungen / Theater Theater im Palais Berlin Berlin, Am Festungsgraben 1
Literatur+Sprache / Lesung Haus für Poesie Berlin, Knaackstr. 97
Literatur+Sprache / Museum Theodor-Fontane-Archiv Universität Potsdam Potsdam, Große Weinmeisterstr. 46/47
Literatur+Sprache / Verlag Deutscher Kunstverlag Berlin Berlin, Lützowstraße 33
Literatur+Sprache / Verlag Hatje Cantz Verlag Berlin, Mommsenstraße 27
Literatur+Sprache / Verlag Agentur Wort + Kunst Berlin, Stuhmer Allee 1a
Literatur+Sprache / Lesung be.bra verlag GmbH Berlin, Asternplatz 3
Literatur+Sprache / Lesung AfricAvenir International e.V. Berlin, Kurfürstenstraße 33
Literatur+Sprache / Kulturveranstaltung Periplaneta - Verlag und Mediengruppe Berlin, Bornholmer Straße 81a
Literatur+Sprache / Lesung Brandenburgische Literaturlandschaft Potsdam, Große Weinmeisterstraße 46/47
Literatur+Sprache / Buchpräsentation Edition Monhardt Berlin, Ahornstraße 12a
Literatur+Sprache / Ausstellung Kurt Tucholsky Literaturmuseum Rheinsberg Rheinsberg, Mühlenstraße 1
Literatur+Sprache / Festival Poesiefestival Berlin Berlin, Knaackstr. 97

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