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Meancult Gallery Projektraum
Eine neue Ausstellungsreihe der Meancult Gallery untersucht, wie Wirklichkeit entsteht. Sie fragt nach den Bausteinen unserer Wahrnehmung. Denn was wir für Wirklichkeit halten, ist oft das Ergebnis von Bildern.
Sichtbarkeit ist Macht. Bilder entscheiden mit, was wir sehen und erkennen, was wir glauben und woran wir uns erinnern. Mit der neuen Ausstellungsreihe „Produktion von Realität“ untersucht die Meancult Gallery in Münster die Mechanismen, die unsere Wahrnehmung formen. Den Auftakt bildet am 17. Juni 2026 um 18 Uhr die Ausstellung „Bild“.
„Wir interessieren uns nicht für die Frage, was die eine Wahrheit ist“, sagen die Kuratoren Vitalii Adlermann und Kateryna Ray. „Uns interessieren die Mechanismen, durch die Wirklichkeit entsteht. Medien bilden die Welt nicht einfach ab. Sie wirken daran mit, wie wir sie verstehen.“
Medien sind längst mehr als Vermittler von Informationen. Sie beeinflussen, welche Ereignisse Aufmerksamkeit erhalten, welche Perspektiven sichtbar werden und welche Bilder sich im kollektiven Gedächtnis festsetzen. Digitale Plattformen, soziale Netzwerke und Algorithmen haben diesen Prozess zusätzlich beschleunigt. Die Grenze zwischen Information, Interpretation und emotionaler Reaktion wird dabei immer unschärfer.
Hier setzt das Ausstellungsprojekt an. Unter dem Titel „Produktion von Realität“ untersucht die Meancult Gallery fünf zentrale Kräfte, die gesellschaftliche Wahrnehmung heute prägen: Bild, Algorithmus, Geschwindigkeit, Wiederholung und Narrativ. Jeder Teil des Zyklus bringt eine ukrainische und eine deutsche künstlerische Position miteinander ins Gespräch. Gemeinsam machen sie sichtbar, wie Vorstellungen von Wirklichkeit entstehen, verbreitet und verankert werden.
Den Auftakt macht der ukrainische Künstler Oleh Tistol. Der international bekannte Künstler arbeitet mit Malerei, Fotografie und Installation. Seine Werke beschäftigen sich mit kultureller Identität, Erinnerung und den Bildern, mit denen Gesellschaften sich selbst beschreiben.
„Jede Information entsteht in einem bestimmten Kontext. Sie hat einen Absender, ein Medium, ein Publikum und eine Form. Deshalb verändert sich oft nicht das Ereignis selbst, sondern seine Wahrnehmung“, sagt Vitalii Adlermann.
Die Ausstellung versteht sich nicht als Suche nach einer letzten Wahrheit. Sie richtet den Blick auf die Werkzeuge, mit denen unsere Gegenwart beschrieben, interpretiert und geformt wird. Kunst wird dabei zum Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit den Bildern und Erzählungen, die unseren Alltag bestimmen.
Die Anfang des Jahres gegründete Meancult Gallery versteht sich als Plattform für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und der Ukraine. Neben Ausstellungen gehören Gespräche, Diskussionsabende und Begegnungsformate zum Programm. Im Mittelpunkt stehen Dialog, Austausch und unterschiedliche Perspektiven.
Die Meancult Gallery verfolgt keine kommerziellen Interessen.
Der Eintritt ist frei.
Vernissage: 17. Juni 2026, 18 Uhr
Meancult Gallery. Klosterstraße 1, 48143 Münster
meancult.com
Sichtbarkeit ist Macht. Bilder entscheiden mit, was wir sehen und erkennen, was wir glauben und woran wir uns erinnern. Mit der neuen Ausstellungsreihe „Produktion von Realität“ untersucht die Meancult Gallery in Münster die Mechanismen, die unsere Wahrnehmung formen. Den Auftakt bildet am 17. Juni 2026 um 18 Uhr die Ausstellung „Bild“.
„Wir interessieren uns nicht für die Frage, was die eine Wahrheit ist“, sagen die Kuratoren Vitalii Adlermann und Kateryna Ray. „Uns interessieren die Mechanismen, durch die Wirklichkeit entsteht. Medien bilden die Welt nicht einfach ab. Sie wirken daran mit, wie wir sie verstehen.“
Medien sind längst mehr als Vermittler von Informationen. Sie beeinflussen, welche Ereignisse Aufmerksamkeit erhalten, welche Perspektiven sichtbar werden und welche Bilder sich im kollektiven Gedächtnis festsetzen. Digitale Plattformen, soziale Netzwerke und Algorithmen haben diesen Prozess zusätzlich beschleunigt. Die Grenze zwischen Information, Interpretation und emotionaler Reaktion wird dabei immer unschärfer.
Hier setzt das Ausstellungsprojekt an. Unter dem Titel „Produktion von Realität“ untersucht die Meancult Gallery fünf zentrale Kräfte, die gesellschaftliche Wahrnehmung heute prägen: Bild, Algorithmus, Geschwindigkeit, Wiederholung und Narrativ. Jeder Teil des Zyklus bringt eine ukrainische und eine deutsche künstlerische Position miteinander ins Gespräch. Gemeinsam machen sie sichtbar, wie Vorstellungen von Wirklichkeit entstehen, verbreitet und verankert werden.
Den Auftakt macht der ukrainische Künstler Oleh Tistol. Der international bekannte Künstler arbeitet mit Malerei, Fotografie und Installation. Seine Werke beschäftigen sich mit kultureller Identität, Erinnerung und den Bildern, mit denen Gesellschaften sich selbst beschreiben.
„Jede Information entsteht in einem bestimmten Kontext. Sie hat einen Absender, ein Medium, ein Publikum und eine Form. Deshalb verändert sich oft nicht das Ereignis selbst, sondern seine Wahrnehmung“, sagt Vitalii Adlermann.
Die Ausstellung versteht sich nicht als Suche nach einer letzten Wahrheit. Sie richtet den Blick auf die Werkzeuge, mit denen unsere Gegenwart beschrieben, interpretiert und geformt wird. Kunst wird dabei zum Ausgangspunkt für eine kritische Auseinandersetzung mit den Bildern und Erzählungen, die unseren Alltag bestimmen.
Die Anfang des Jahres gegründete Meancult Gallery versteht sich als Plattform für den kulturellen Austausch zwischen Deutschland und der Ukraine. Neben Ausstellungen gehören Gespräche, Diskussionsabende und Begegnungsformate zum Programm. Im Mittelpunkt stehen Dialog, Austausch und unterschiedliche Perspektiven.
Die Meancult Gallery verfolgt keine kommerziellen Interessen.
Der Eintritt ist frei.
Vernissage: 17. Juni 2026, 18 Uhr
Meancult Gallery. Klosterstraße 1, 48143 Münster
meancult.com