Aufführungen / Theater
Theater Münster
Münster, Neubrückenstraße 63
- Heute: Tanz Unlimited
- Morgen: Gewölk (Uraufführung)
- Premiere: Der Graf von Monte Christo
- Dt. Erstaufführung: Die Wurzel aus Sein
- Der Idiot
- Literatur für Liebhaber: E. T. A. Hoffmann
- Alle müegt Georg (Alle lieben George)
- Schauspielclub
- Funklerwald
- La Bohème

- Tristan und Isolde
- Muskeln aus Plastik
- Der Liebestrank (L'elisir d'amore)
- Das Vermächtnis - 1. Teil

- Das Vermächtnis - 2. Teil

- Operettencafé
- Bunbury - Ernst sein ist alles!
- 3-D-Rundgang
- U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben
- größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters mit fünf Sparten: Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater
Aufführungen
| Schauspiel
Aufführungen
| Musical
Der Graf von Monte Christo
Theater Münster
Premiere: 17.1.2026 Buch und Songtexte von Jack Murphy Orchestrierung und Arrangements von Kim Scharnberg und Koen Schoots Deutsch von Kevin Schroeder Edmond Dantès wird im post-napoleonischen Frankreich aufgrund einer Intrige verurteilt, obwohl er unschuldig ist. Der junge Seefahrer verliert seine Freiheit und seine große Liebe: Er landet im Kerker, während die Intriganten ihm seine Geliebte Mercedes nehmen und Karriere machen. Nach 14 Jahren glückt Dantès die Flucht. Dank eines großen Schatzes kann er von nun an als geheimnisvoller Graf von Monte Christo Rache üben und Mercedes zurückgewinnen. Frank Wildhorn, der u. a. mit Jekyll & Hyde und Dracula Musical-Hits am Broadway landete, komponierte für das Theater St. Gallen 2009 das zeitlose Rache-Epos auf der Grundlage des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas d. Ä. in fulminantem, von E-Gitarren unterlegtem Orchestersound. Ein Muss für alle, die Abenteuer, Romantik und Musicals lieben. Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg Regie: Michael Wallner Choreografie: Kati Heidebrecht Bühne: Stefan Rieckhoff Kostüme: Uta Meenen Dramaturgie: Nico Egidi
Aufführungen
| Schauspiel
Alle müegt Georg (Alle lieben George)
Theater Münster
Deutsch von Inge Greiffenhagen Übertragen ins münsterländische Platt von Hannes Demming Über den Gartenzaun lässt es sich am besten tratschen. Drei Paare treffen sich in ihren angrenzenden Gärten und haben Neuigkeiten. George Riley, früher der Schwarm aller Mädchen, heute der ewige Junggeselle, ist unheilbar krank. Da ihm nur noch wenige Monate seines Lebens verbleiben, erinnern sich die engsten Freunde von George Riley mit Liebe, Nostalgie oder gelegentlichen Wutausbrüchen daran, wie sehr er ihr gesamtes bisheriges Leben beeinflusst hat. Doch George plant einen letzten Abschied, der ihr ganzes zukünftiges Leben durcheinander zu bringen droht. Regie: Markus Kopf Bühne & Kostüme: Manfred Kaderk Kostüm: Corinna Schönfelder
Aufführungen
| Schauspiel
Bunbury - Ernst sein ist alles!
Theater Münster
Was wäre, wenn man für einen Tag jemand anderes sein könnte? Jemand, der frei von den Zwängen der bürgerlichen Norm lebt? Um ihren gesellschaftlichen Verpflichtungen zu entkommen, immer dem Vergnügen entgegen, erfinden sich die beiden Freunde Jack und Algernon jeweils eine alternative Identität: Während Jack regelmäßig als sein feierlustiger Bruder "Ernst" in die Stadt reist, nutzt Algernon seinen erfundenen kranken Freund "Bunbury", um aufs Land fahren zu können. Als Algernon dann auch noch Jack auf dem Land besucht und sich als seinen Bruder "Ernst" ausgibt, ist das Wechselspiel aus Ernst und Unernst angerichtet. Oscar Wilde führt uns mit Witz und Ironie durch ein Spiel der Masken, das Möglichkeiten aufzeigt, aus Konventionen auszubrechen. Deutsch von Sebastian Schug Regie: Sebastian Schug Bühne: Jan Freese Kostüme: Nicole Zielke Dramaturgie: Julia Fiebag ca. 2 Stunden und 10 Minuten, inklusive einer Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Das Vermächtnis - 2. Teil
Theater Münster
Aus dem Amerikanischen von Hannes Becker Nach dem Roman Howards End von E. M. Forster Matthew Lopez’ gefeiertes Stück, das bereits im Londoner Westend und am Broadway lief, entfaltet ein feines, komplexes und rasantes Epos über eine Gruppe schwuler Männer, die drei verschiedenen Generationen angehören und im Zeichen ihrer Differenz um Verantwortung, Zusammenhalt, Wahrheit und Fürsorge ringen. Eric und Toby sind ein glückliches 30-something Paar und bestreiten mit ihren Freunden ein angenehmes Leben im Herzen der queeren und intellektuellen Metropole New York. Doch im Klima des aufkeimenden Populismus der Trump-Ära verändern sich die privaten und politischen Vorzeichen ihrer Existenz: Sie stürzen in eine Beziehungskrise, deren Folgen heftig am Selbstverständnis ihrer Identitäten rütteln und sich in der Krise eines zu tiefst gespaltenen, unversöhnten Landes spiegeln. Das Stück besteht aus zwei abendfüllenden Teilen, die an Wochenenden als ein zusammenhängendes Theaterevent erlebt werden können. Regie: Sebastian Schug Bühne: Jan Freese Kostüme: Juliane Götz Lichtdesign: Marco Vitale Dramaturgie: Tobias Kluge Dieses Stück wird in zwei Teilen gezeigt: 1. & 2. Teil. Diese werden sowohl als Doppelvorstellungen als auch einzeln aufgeführt. 1. Teil: ca. 3 Stunden, Pause nach ca. 1 Stunde, 40 Minuten Große Pause zwischen den Teilen von ca. 1 Stunde, 30 Minuten 2. Teil: ca. 2 Stunden, 40 Minuten, Pause nach ca. 1 Stunde
Aufführungen
| Schauspiel
Das Vermächtnis - 1. Teil
Theater Münster
Aus dem Amerikanischen von Hannes Becker Nach dem Roman Howards End von E. M. Forster Matthew Lopez’ gefeiertes Stück, das bereits im Londoner Westend und am Broadway lief, entfaltet ein feines, komplexes und rasantes Epos über eine Gruppe schwuler Männer, die drei verschiedenen Generationen angehören und im Zeichen ihrer Differenz um Verantwortung, Zusammenhalt, Wahrheit und Fürsorge ringen. Eric und Toby sind ein glückliches 30-something Paar und bestreiten mit ihren Freunden ein angenehmes Leben im Herzen der queeren und intellektuellen Metropole New York. Doch im Klima des aufkeimenden Populismus der Trump-Ära verändern sich die privaten und politischen Vorzeichen ihrer Existenz: Sie stürzen in eine Beziehungskrise, deren Folgen heftig am Selbstverständnis ihrer Identitäten rütteln und sich in der Krise eines zu tiefst gespaltenen, unversöhnten Landes spiegeln. Das Stück besteht aus zwei abendfüllenden Teilen, die an Wochenenden als ein zusammenhängendes Theaterevent erlebt werden können. Regie: Sebastian Schug Bühne: Jan Freese Kostüme: Juliane Götz Lichtdesign: Marco Vitale Dramaturgie: Tobias Kluge Dieses Stück wird in zwei Teilen gezeigt: 1. & 2. Teil. Diese werden sowohl als Doppelvorstellungen als auch einzeln aufgeführt. 1. Teil: ca. 3 Stunden, Pause nach ca. 1 Stunde, 40 Minuten Große Pause zwischen den Teilen von ca. 1 Stunde, 30 Minuten mit optionaler Verköstigung 2. Teil: ca. 2 Stunden, 40 Minuten, Pause nach ca. 1 Stunde
Aufführungen
| Schauspiel
Der junge Mann
Theater Münster
Sie ist Mitte fünfzig und beginnt ein Verhältnis mit einem dreißig Jahre jüngeren Mann. Einem Studenten, noch dem Milieu verhaftet, aus dem sie sich emanzipiert zu haben glaubt. Er verlässt die gleichaltrige Freundin und liebt sie mit einer Leidenschaft wie keiner zuvor. Entrückte Tage und Nächte in seinem kargen Zimmer, Matratze auf dem Boden, löchrige Wände, defekter Kühlschrank. Doch die intime Episode ist zugleich etwas Politisches, auf der Straße, in den Restaurants und Bars: fast ständig böse Blicke, wütende Reaktionen. Sie ist wieder das »skandalöse Mädchen« ihrer Jugend, nun aber ganz ohne Scham, mit einem Gefühl der Befreiung. Annie Ernaux bricht ihr letztes Tabu – radikal pointiert und prägnant erzählt sie von einer skandalösen Liebesbeziehung, einer ambivalenten Rückkehr in die eigene Vergangenheit und der triumphalen Überwindung einer lebenslangen Scham. Aus dem Französischen von Sonja Finck Nobelpreis für Literatur 2022 Regie: Remsi Al Khalisi Ausstattung: Nicole Zielke Dramaturgie: Julia Fiebag, Victoria Weich Spieldauer: 55 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Gewölk
Theater Münster
Uraufführung: 16.1.2026 Marvie und Peter treffen sich auf der Theaterbühne und erforschen die Banalität der Vergänglichkeit. Eine Eintagsfliege kreist um den Essig, ein Stück endet, ein Gletscher schmilzt, eine Liebe erlischt, Luft verdunstet, eine Erinnerung wird vergessen, Zeit verstreicht und die Dämmerung beginnt. Paula Kläy (Hausautorin 2024/25 am Theater Münster) schreibt ein Stück, das im Jetzt stattfindet und auf eine absurd-humorvolle Weise mit den täglichen Verlusterfahrungen umgeht. „Wie wirst du sterben?“ – „Tragisch, man soll um mich weinen.“ Regie: Tamara Aijamathiesen Bühne und Kostüm: Anton von Bredow Dramaturgie: Julia Fiebag
Aufführungen
| Schauspiel
Muskeln aus Plastik
Theater Münster
Kay liegt mit dem flauschigen blau-rosa-weißen Hai auf dem Bett und weiß. nicht, „wann dey zuletzt so erschöpft / wann dey zuletzt so hyped war“. Verknallt, aber zugleich krank, möchte Kay eigentlich deren Lover Aron treffen, sich im eigenen trans* Körper einrichten. Queeres Begehren und Schmerz branden mit- und gegeneinander auf, doch Kay bleibt nicht alleine mit beidem. Kay macht einen Ausflug zu IKEA und einen Roadtrip, findet Freundschaft und schafft sich ein queeres care-Netzwerk, in dem Fürsorge und Empowerment herrschen. Kay Matter ist ausgezeichneter Autor und schreibt dem Theater Münster einen Uraufführungstext, ausgehend von seinem, von Kritik und Community gefeiertem, Prosadebüt Muskeln aus Plastik, das wegweisend Queerness und Be_hinderung verarbeitet. Regie, Bühne, Musik: Jakob Weiss Kostüme: Elena Gaus Dramaturgie: Victoria Weich Lichtdesign: Malte Spitzer Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium fürKultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. ab 16 Jahren 1 Stunde 20 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
And now Hanau
Theater Münster
Eine Koproduktion mit den Ruhrfestspielen Recklinghausen und dem Theater Oberhausen, in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin Am 19. Februar 2020 ermordet ein Rassist in Hanau neun Menschen: Fatih Saraçoğlu, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Kaloyan Velkov, Mercedes Kierpacz, Said Nesar Hashemi, Sedat Gürbüz Vili Viorel Păun und ein weiteres Opfer. Der 1969 in Neubeckum/Westfalen geborene Theaterautor, Regisseur, Schauspieler und Arzt Tuğsal Moğul setzt sich in seinen Werken mit den Auswirkungen rassistisch motivierter Gewalt in Deutschland auseinander. In seinem neuesten Rechercheprojekt bearbeitet er das Attentat von Hanau theatral. Moğul lässt in seinem Stück die Perspektive der Opfer zu Wort kommen und fragt nach den vielen Fehlern, die vor, während und nach dem Anschlag von Seiten der Polizei, Staatsanwaltschaft, Politik und den Medien begangen wurden: Der Attentäter war der Polizei bereits als rechtsextrem bekannt. Wieso wurde er nicht besser überwacht? Wieso war der Notruf 110 in der Tatnacht nicht erreichbar? Wieso war der Notausgang in der Arena-Bar verschlossen? Wie kann es sein, dass Einsatzleute des SEK am Tatort später als rechtsextremistisch entlarvt wurden? In enger Zusammenarbeit mit der Initiative 19. Februar Hanau fragt Moğul nach Konsequenzen und fordert eine lückenlose Aufklärung, damit wir den Opfern und Angehörigen gerecht werden und an sie erinnern. Bei den NSU-Morden gab es den Prozess im Oberlandesgericht München. Der Täter von Hanau hat sich der Verhandlung und seiner Verurteilung durch Selbsttötung entzogen, eine gerichtliche Aufarbeitung findet nicht statt. Tuğsal Moğul setzt sich mit den Morden nicht in einem herkömmlichen Theaterraum auseinander, sondern wählt ganz bewusst öffentliche Ort in der Mitte der Stadtgesellschaft, das Rathaus in Recklinghausen, den Rathausfestsaal und das Landgericht in Münster. Mitveranstalter für die Spieltermine im Landgericht: Präsident des Landgerichts Münster Ulrich Schambert Regie: Tuğsal Moğul Bühne & Kostüme: Marcin Wierzchowski Musik: Katharina Pelosi Dramaturgie: Victoria Weich Dramaturgie: Saskia Zinsser-Krys Spieldauer: 1 Stunde 25 Minuten, keine Pause
Aufführungen
| Oper
La Bohème
Theater Münster
Nach Szenen aus Henri Murgers "Vie de Bohème" in vier Bildern Text von Giuseppe Giacosa und Luici Illica Paris 1830: Marcello, Rodolfo, Colline und Schaunard widmen ihr Leben der Liebe zur Kunst und ihren künstlerischen Idealen – frei von gesellschaftlichen Konventionen und Normen, frei von falschen Werten. Warum sich von feinen Köstlichkeiten ernähren, wenn man auch von den eigenen Versen, von Poesie satt werden kann? Doch die Begegnung mit der kranken Mimì erinnert alle daran, wie nah der Tod ist. Wie in einem impressionistischen Gemälde skizziert Puccini in La Bohème, 1896 am Teatro Regio in Turin uraufgeführt, mit raffinierten Pinselstrichen eine kaleidoskopische Geschichte: Im Wechsel burlesker, sentimentaler und tiefempfundener emotionaler Momente entsteht eine unwiderstehliche Mixtur aus Komik und Tragik, aus Humor und Melancholie. Musikalische Leitung: Golo Berg Regie: Effi Méndez Bühnenbild: Stefan Heinrichs Kostüme: Constanze Schuster Choreinstudierung: Anton Tremmel Dramaturgie: Ana Edroso Stroebe Musiktheaterpädagogik: Friederike Disselbeck-Uhrlandt Chorleitung Kinderchor: Margarete Sandhäger, Rita Stork-Herbst:
Aufführungen
| Schauspiel
Es ist nie Sommer im Ruhrgebiet
Theater Münster
Der Autor und Regisseur Guido Wertheimer wurde als Nachkomme jüdisch-deutscher Exilant*innen 1996 in Buenos Aires geboren. Dorthin floh seine Urgroßmutter Julia Studinski 1939 vor den Nazis – und baute sich mit Mann und 13-jährigem Sohn über Nacht ein neues Leben auf. Sie hatten unwahrscheinliches Glück: Eine entfernte Verwandte, die zwischen den Kriegen nach Argentinien ausgewandert war, verschaffte der Familie das rettende Einladungsschreiben und das Ticket in die Fremde. Der Besitz der Familie wurde im Hamburger Hafen von den Nazis konfisziert. Vor ihrer Flucht lebte die Familie in Berlin und Recklinghausen. Dort besaß sie am Markt 8 ein Schuhgeschäft, das ebenfalls von den Nazis enteignet wurde und bis heute (unter anderem Namen) besteht. Auch die Glocken der St. Peter Kirche, die Julia Studinski als Kind hörte, läuten heute noch immer. Julias Liebe und Leidenschaft für das Klavier und Chopin gingen jedoch mit dem Steinway-Flügel, der sich im konfiszierten Container befand, verloren. Sie begann ein neues argentinisches Leben als Mitarbeiterin eines Politikers – ohne die Musik. Die Todesmeldungen ihres Vaters, der in einem weißrussischen Lager ermordet wurde, und ihrer Mutter, die an „Traurigkeit“ starb, erreichten sie nur als knappe Nachrichten über den Atlantik hinweg. Guido Wertheimer, Hausautor am Theater Münster in der Spielzeit 2023/24, hat sich in private und städtische Archive begeben und jüdische Opfer- und deutsche Tätergeschichten zu Tage gefördert – sowie eine wundersam-verrückte Verbindung zwischen dem ehemaligen Münsteraner Rabbi Fritz Steinthal und seiner eigenen argentinischen Familie. Über das Viereck Münster-Recklinghausen-Berlin-Buenos Aires und die Geister seiner Vorfahren hat Guido Wertheimer ein doku-fiktionales Stück geschrieben. In diesem stellt er sich dem langen Schatten seiner Familiengeschichte und sucht die Toten der Vergangenheit zwischen den Lebenden der Gegenwart. Sein Autoren-Ich begibt sich auf eine Spurensuche, die den eigenen Körper zum Startpunkt und Anlass nimmt, die Vergangenheit nicht ruhen zu lassen. Regie: Guido Wertheimer Bühne: Shahrzad Rahmani Kostüme: Ayana Lechelt Video: Ana Iramain Musik: Gustavo Obligado Dramaturgie: Tobias Kluge ca. 1 Stunde und 10 Minuten, keine Pause Gefördert im Rahmen von NEUE WEGE vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem KULTURsekretariat.
Aufführungen
| Oper
Tristan und Isolde
Theater Münster
Obwohl Tristan einst ihren Verlobten getötet hat, hat die irische Königstochter Isolde ihm, dem Neffen des verfeindeten Königs von Kornwall, das Leben gerettet und sich in ihn verliebt. Nun soll Isolde die Ehefrau seines Onkels, König Marke, werden. Die Liebe, die sie mit Tristan verbindet, ist zum Scheitern verurteilt. Jedoch sprengt sie alle Grenzen und lässt sich weder durch Konventionen noch durch moralische Ma.st.be aufhalten. Doch das legitime Ausleben der Liebe bleibt eine Utopie und ist von der Natur aus verdammt, nur im Tod endgültig erfüllt zu werden. Mit Tristan und Isolde (1865 im Königlichen Hof- und Nationaltheater München uraufgeführt) schuf Richard Wagner ein Meisterwerk der deutschen Romantik und zugleich einen der Grundpfeiler der modernen Musik. Musikalische Leitung: Golo Berg Regie: Clara Kalus Bühne: Dieter Richter Kostüme: Katharina Weissenborn Video: Katarina Eckold Choreinstudierung: Anton Tremmel Dramaturgie: Giulia Fornasier In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln ca. 5 Stunde und 15 Minuten, zwei Pausen
Aufführungen
| Tanz
Books & Bodies: Orte des Widerstands
Theater Münster
Seit es Bücher gibt, gibt es Versuche, zu kontrollieren, welche Bücher wir lesen dürfen. Mit dem Anstieg von Buchverboten erleben wir auch einen schleichenden Entzug von Rechten, die unsere Körper betreffen. In beiden Fällen geht es um Kontrolle – Kontrolle über Ideen, aber ebenso darüber, welche lebensbestimmenden Entscheidungen wir treffen dürfen. Books & Bodies erforscht die Parallelen zwischen Literatur und Tanz als kraftvolle Ausdrucksformen, mit denen sich gesellschaftliche Normen hinterfragen, Präsenz einfordern und künstlerisches Schaffen als Widerstand begreifen lässt. Choreografie, Konzept, Inszenierung: Annie Hanauer Choreografische Assistenz: Susanna Recchia Kostüme: Inka Hauptvogel Dramaturgie: Ann-Kathrin Hickert Die Vorstellungen am 08. und 09. November finden mit zusätzlicher Audiodeskription für blinde und sehbehinderte Besucher*innenstatt. Melden Sie sich gerne unter 0251 59 09 210 oder hickert@stadt-muenster.de an. Gefördert im Rahmen von Neue Wege vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.
Aufführungen
| Tanz
Generation Gap
Theater Münster
Eine Generation, ca. 27 Jahre, steht für die Zeitspanne zwischen der Geburt eines Elternteils und des zugehörigen Kindes. Laut einer Studie (2023) betrug der Altersunterschied der Elternteile bei der Geburt ihres Sprösslings durchschnittlich sieben Jahre. Diese Premiere beleuchtet die Körperbilder und tanzsprachlichen Bindeglieder dreier Generationen von Choreograf*innen und einer Generation von Tänzer*innen. Johana Malédon fordert gern durch physische Hin- und Aufgabe heraus. Fabien Prioville befasst sich mit der Wechselwirkung von Körper und Technik. Yoshiko Waki ist seit 2016 mit der Tanztheater-Company bodytalk (2009) am Theater im Pumpenhaus in Münster zu erleben. Erster Teil: À Bientot von Johana Malédon Zweiter Teil: 2SIDES von Fabien Prioville Dritter Teil: GLÜCK von Yoshiko Waki (gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW [Exzellenzförderung Tanz]) ca. 1 Stunde 20 Minuten, ohne Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Der Idiot
Theater Münster
Fürst Myschkin wird in der Petersburger Gesellschaft immer wieder als „Idiot“ bezeichnet. Nur so lässt sich erklären, dass er zu keiner Lüge imstande ist. Auf der Rückreise von einem Sanatoriumsaufenthalt lernt der Fürst im Zug Rogoschin kennen, der von seiner Leidenschaft zur „beängstigend schönen“ Nastassja Filippowna erzählt. Rogoschin zieht den Fürsten in ein dunkles Beziehungsgeflecht, vor dem ihn auch seine Verwandten um die resolute Generalin Lisaweta Prokowjewna und deren kluger Tochter Aglaja nicht bewahren können. Für alle bleibt er ein gutmütiger „Idiot“, ein heiliger Narr in Christo, der in die moderne Gesellschaft nicht passt, weil er ihr den Spiegel vorhält. Der Idiot ist Dostojewskijs zweite „große Romantragödie“, die die Autorin und Regisseurin Milena Michalek neu bearbeitet und für unsere heutige Zeit erschließt. Regie: Milena Michalek Bühne: Robin Metzer Kostüme: Charlotte Pistorius Dramaturgische Beratung: Rafael Jakob Dramaturgie: Remsi Al Khalisi ca. 3 Stunden 45 Minuten, eine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Cocktails, Camps & Critical Cuteness
Theater Münster
Mit einer Mischung aus queerem Humor, popkulturellem Overdrive und scharfer Gesellschaftsanalyse hat sich Thomas Bartling in den letzten Jahren als einer der provokantesten Stimmen der deutschen Performance-Szene etabliert. Seine Arbeiten changieren zwischen Trash und Theorie, Teleshopping und Theater, Entertainment und Entlarvung – stets mit einem wachen Blick auf das Politische im Alltäglichen. Are You Man enough to camp? Dieser Abend mixt Glanz und Elend queerer Performancekunst mit kritischer Männlichkeit und exzentrischem Self-Empowerment. Mit Machos, Mythen und Martinis nimmt Bartling zusammen mit seinem Ensemble die eigene Retrospektive vorweg und hinterfragt somit den zukünftigen Wert von queerer Performance Kunst, denn Glitter is Political und zu dem überraschend köstlich. Stirred, Not Straight. Künstlerisches Team: KONZEPT UND REGIE: Thomas Bartling DRAMATURGIE: René Michaelsen KOMPOSITION: Marcel Tolle VIDEOKUNST: Philip Wachowitz KOSTÜM: Crimson Vixen Mit: Thomas Bartling, Gareth Charles, Marcus Chiwaeze, Jolinus M. Pape In Kooperation mit Burg Hülshoff - Center for Literature. Gefördert durch die Konzeptionsförderung aus Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalens.
Aufführungen
| Tanz
Tanz Unlimited
Theater Münster
Mit der diplomierten Bühnentänzerin, Choreografin und Tanzlehrerin Laura Delfino konnten wir eine vielseitige und erfahrene Gast-Künstlerin gewinnen, die in dieser Saison die Einheiten dieser Veranstaltung leiten wird. Vielleicht erinnert sich auch der Eine oder die Andere unter ihnen daran, dass sie bereits von 2003 bis 2012 als choreografische Assistentin und Trainingsleiterin für das Tanztheater Daniel Goldin tätig war. Außerdem kreierte Laura Delfino für das Junge Theater Münster die Werke Gloria und Spring Awakening. Karten gibt es ausschließlich über die Theaterkasse.
Aufführungen
| Schauspiel
Schauspielclub
Theater Münster
Die Schauspielsparte bietet Spielbegeisterten, ob jung, ob alt, ob Neuling oder Abonnent*in, die Möglichkeit hinter die Kulissen zu schauen und Schauspieler*innen, Regisseur*innen und weitere Theaterkünstler*innen kennenzulernen. Das Team der Schauspieldramaturgie lädt in regelmäßigen Treffen zur Diskussion über die Inszenierungen ein. Der Schauspielclub soll ein Ort des Austauschs und der Gemeinschaft sein – generationsübergreifend – und die poetische Kraft des Theaters auch über die Vorstellungen hinaus erörternd. TERMINE jeweils mittwochs 18.30 Uhr TREFFPUNKT: Bühneneingang (Martinistraße) ANMELDUNG und weitere Informationen: schauspiel@stadt-muenster.de Teilnahme kostenlos TERMINE: Mi 08.10.2025: mit Probenbesuch Der Idiot Mi 19.11.2025: mit Probenbesuch Muskeln aus Plastik Mi 10.12.2025: mit Probenbesuch Gewölk Mi 21.01.2026: mit Probenbesuch Wurzeln aus Sein Mi 25.03.2026: mit Probenbesuch Toxische Männer Mi 20.05.2026: mit Probenbesuch Süßer Vogel Jugend
Aufführungen
| Schauspiel