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© Oliver Berg
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Theater Münster

Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.

Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.

In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.

Kontakt

Theater Münster
Neubrückenstraße 63
D-48143 Münster

Telefon: +49 (0)2 51-59 09-0
Fax: +49 (0)2 51-59 09-202

 

Theaterkasse
dienstags bis freitags 10:00 -19:30 Uhr
samstags 10:00 -14:00 Uhr
Tel.: +49 (0)2 5-59 09-100
Fax: +49 (0)2 5-59 09-205
Bewertungschronik

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Musiktheater

Elektra

Oper von Richard Strauss

Premiere: 18.12.2022

Libretto von Hugo von Hofmannsthal

So schroff und mutig wie in seiner Elektra schrieb Richard Strauss nach 1909 nie mehr. Mit Hugo von Hofmannsthal schuf er – aus den Salons der Jahrhundertwende kommend – ein Werk von seltener Geschlossenheit und überwältigender musikalischer Wirkung. Elektras Besessenheit, Rache für den Tod ihres Vaters zu nehmen, lässt sie mit der Mutter Klytämnestra und Schwester Chrysothemis brechen und in nun über 100 Jahren Auf­führungsgeschichte als verstörend konsequenter Racheengel in einem hermetischen System von Abhängig­keiten und Schuld überdauern. Die Münstersche Inszenierung von Paul-Georg Dittrich in der Ausstattung von Christoph Ernst eröffnet eine Vielzahl von Perspektiven auf diese Oper und ihre beeindruckende wie schmerzvolle Wirkungsgeschichte.

Musikalische Leitung: Golo Berg
Regie: Paul-Georg Dittrich
Bühne & Kostüme, Lichtdesign: Christoph Ernst
Video: Lukas Rehm
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Dramaturgie: Ana Edroso Stroebe

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Schauspiel

NACHKOMMEN - Ein lautes Schweigen!

Emre Akal

Premiere: 19.1.2023

Das Metaverse – die Idee einer parallelen Realität, die alle digitalen Plattformen und virtuellen Welten miteinander verbindet – wird zum Sehnsuchtsort der Massen. Die Zeit der analogen Computer, hinter denen Menschen saßen und sie steuerten, ist längst vorbei. Das KI-­gesteuerte digi­tale Zeitalter mit seinen Versprechen von unendlicher Entfaltung und Identitäts-Erweiterung in virtuellen Realitäten hat begonnen. Doch was bedeutet das für den „Rest“, der den Sprung in die neue Ära verpasst hat? Oder sich den Zugang und eine Teilhabe zu dieser erst gar nicht leisten konnte? In NACHKOMMEN – Ein lautes Schweigen! begibt sich der Autor und Regisseur Emre Akal auf die Suche nach den Spuren des Analogen und Menschlichen in der Welt, nach Ungerechtigkeiten im Zugang zur Tech-Gesellschaft und nach der Schuld angesichts eines zerstörten Planeten, der die Flucht in digitale Alternativ-Welten nur allzu verlockend macht.

Regie: Emre Akal
Bühne: Annika Lu Hermann
Dramaturgie: Tobias Kluge

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Schauspiel

Das Vermächtnis - 1. Teil

Matthew Lopez

aus dem Amerkianischen von Hannes Becker
frei nach dem Roman Howards End von E. M. Forster

Matthew Lopez’ gefeiertes Stück, das bereits im Londoner Westend und am Broadway lief, entfaltet ein feines, komplexes und rasantes Epos über eine Gruppe schwuler Männer, die drei verschiedenen Generationen angehören und im Zeichen ihrer Differenz um Verantwortung, Zusammenhalt, Wahr­heit und Fürsorge ringen. Eric und Toby sind ein glückliches 30-­something Paar und bestreiten mit ihren Freunden ein angenehmes Leben im Herzen der queeren und intellektuel­len Metropole New York. Doch im Klima des aufkeimenden Populismus der Trump-­Ära verändern sich die privaten und politischen Vorzeichen ihrer Existenz: Sie stürzen in eine Be­ziehungskrise, deren Folgen heftig am Selbstverständnis ihrer Identitäten rütteln und sich in der Krise eines zu tiefst ge­spaltenen, unversöhnten Landes spiegeln. Das Stück besteht aus zwei abendfüllenden Teilen, die an Wochenenden als ein zusammenhängendes Theaterevent erlebt werden können.

Regie: Sebastian Schug
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Juliane Götz
Lichtdesign: Marco Vitale
Dramaturgie: Tobias Kluge

Dieses Stück wird in zwei Teilen gezeigt: 1. & 2. Teil. Diese werden sowohl als Doppelvorstellungen als auch einzeln aufgeführt.

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Schauspiel

Das Vermächtnis - 2. Teil

Matthew Lopez

aus dem Amerkianischen von Hannes Becker
frei nach dem Roman Howards End von E. M. Forster

Matthew Lopez’ gefeiertes Stück, das bereits im Londoner Westend und am Broadway lief, entfaltet ein feines, komplexes und rasantes Epos über eine Gruppe schwuler Männer, die drei verschiedenen Generationen angehören und im Zeichen ihrer Differenz um Verantwortung, Zusammenhalt, Wahr­heit und Fürsorge ringen. Eric und Toby sind ein glückliches 30-­something Paar und bestreiten mit ihren Freunden ein angenehmes Leben im Herzen der queeren und intellektuel­len Metropole New York. Doch im Klima des aufkeimenden Populismus der Trump-­Ära verändern sich die privaten und politischen Vorzeichen ihrer Existenz: Sie stürzen in eine Be­ziehungskrise, deren Folgen heftig am Selbstverständnis ihrer Identitäten rütteln und sich in der Krise eines zu tiefst ge­spaltenen, unversöhnten Landes spiegeln. Das Stück besteht aus zwei abendfüllenden Teilen, die an Wochenenden als ein zusammenhängendes Theaterevent erlebt werden können.

Regie: Sebastian Schug
Bühne: Jan Freese
Kostüme: Juliane Götz
Lichtdesign: Marco Vitale
Dramaturgie: Tobias Kluge

Dieses Stück wird in zwei Teilen gezeigt: 1. & 2. Teil. Diese werden sowohl als Doppelvorstellungen als auch einzeln aufgeführt.

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Schauspiel

Schietwiär

Brigitte Buc
Niederdeutsche Bühne

Helene ist eine taffe Geschäftsfrau, aufopfernde Ehefrau und Mutter. Sabrina ist hingegen alleinerziehend und arbeitet in einem Dessous-Geschäft. Gabrielle ist Single, tablettensüchtig, arbeitslos und depressiv. An einem Morgen im September treffen diese drei Frauen zufällig und aufgrund des schlechten Wetters in einer Kneipe aufeinander. Platzmangel und Helenes Burnout bewirken, dass sie sich schneller näherkommen, als ihnen lieb ist. Schonungslos werden Illusionen zerstört, Schwächen offenbart und ganze Lebensentwürfe über den Haufen geworfen. Mit viel ironischem Humor und rasantem Sprachwitz bewältigen die Protagonistinnen alle persönlichen Hürden und bringen einmal aufgebaute Fassaden rigoros zum Einsturz.

Regie: Markus Kopf
Bühnenbild: Manfred Kaderk
Kostüme: Kathrin Land

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Schauspiel

Geizige

Molière

Molières Geburtstag jährt sich 2022 zum 400. Mal. Eine seiner berühmtesten Komödien Der Geizige erzählt von einem alten weißen Mann, der seinen Nachkommen weder sein Geld, noch die Liebe, noch die Luft zum Atmen gönnen, geschweige denn vererben will und sich an alle irdischen Güter klammert, als könne er damit der Ver­gänglichkeit entgehen. Misstrauisch wacht er über seine Geldkassette, hingebungsvoll wie über einen Fetisch, selbst seine konsumgierigen Kinder will er meistbietend verschachern. Dabei ist er nicht alleine im Wettbewerb der egoistischen Ziele, so dass Intrigen und Verwicklungen trotz allem und fast zwangsläufig zum Happy­-End führen. Wir spielen den Klassiker in allen Rollen mit unserem Frauenensemble.

Kostüme: Janine Werthmann
Bühne: Christina Mrosek
Regie: Cilli Drexel
Dramaturgie: Victoria Weich

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1 Musiktheater

Aspects of Love

Musical von Andrew Lloyd Webber

Gesangstexte von Don Black & Charles Hart
Basierend auf der Novelle von David Garnett
Deutsch von Michael Kunze

Unter den Musicals des weltberühmten Komponisten Andrew Lloyd Webber ist Aspects of Love ein echter Geheimtipp. Die Geschichte rund um Alex Dillingham, der erst die Schauspielerin Rose, dann deren Tochter Jenny und schließlich die schöne Muse Giulietta liebt, ist gefühlvoll-romantisch und witzig zugleich. Liebe, Leidenschaft und Treue, aber auch Verlust, der Konflikt der Generationen und das Leben mit und um die Kunst sind Aspekte der Liebe in Webbers Werk. Alle Personen lieben und verlassen einander und lassen sich doch nie aus den Augen. Regisseur und Musicaldarsteller Carsten Lepper stand bei der Deutschen Erstaufführung 1997 einst als Alex auf der Bühne – nun, eine Generation später, kehrt er mit einer eigenen Interpretation des Musicals und all seinen eingängigen Songs in seine Heimat, das Münsterland, zurück.

Musikalische Leitung: Henning Ehlert
Regie: Carsten Lepper
Bühne: Charles Quiggin
Kostüme: Aleš Valášek
Choreografie: Vanni Viscusi
Videografie: Christian Ariel Heredia
Lichtdesign: Stefanie Erb
Dramaturgie: Laura Herder
Choreinstudierung: Anton Tremmel

Spieldauer: 2 Stunden 35 Minuten inkl. Pause

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1 Schauspiel

Blaue Frau

Antje Rávik Strubel

Antje Rávik Strubel denkt in ihrem Roman sexuelle Gewalt gegen Frauen zusammen mit der strukturellen, männlichen Gewalt im globalen politischen Gefüge und der Deklassierung, die Osteuropa seit der Wende vom Westen erfahren hat. Eine Frau – Adina, Nina, Sala genannt – formiert ihre Erinnerungen. Ihre Geschichte misst die Grenzen der Liebe ebenso ab wie die Unterschiede zwischen ihrem Geburtsland Tschechien und dem Entfaltung verheißenden Berlin. Sie begegnet dem Machtfeld von Männern, wie ihrem Geliebten Leonides, der stets aufklärerisch und im Sinne einer europäischen Idee zu handeln glaubt und die ungeklärten Machtverhältnisse zwischen Russland, dem Westen und den Ländern dazwischen befragt. Und sie trifft auf den Politfunktionär Bengel, der männlichen Gunst so sicher, dass er sich gesetzlos verhalten kann. Schließlich sucht sie nach einer Sprache, um die erlebte Gewalt in der Welt hörbar zu machen. Antje Rávik Strubel erhielt 2021 für Blaue Frau den Deutschen Buchpreis.

Bühne: Jeremias Böttcher
Kostüme: Mascha Schubert
Video: Severin Renke
Dramaturgie: Victoria Weich

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Schauspiel

Pisten ...

Penda Diouf

Die französische Dramatikerin Penda Diouf hat einen poetisch-verstörenden Monolog über eine junge Schwarze Westeuropäerin geschrieben, die sich in einer rassistisch geprägten Umgebung nur auf den „Pisten“ des Leicht­athletikstadions stark fühlt und ihrem Idol, dem Sprinter Frankie Fredericks, nacheifert. Sie begibt sich allein auf eine Reise in dessen Heimatland Namibia und wird dort mit der Geschichte des Völkermords an den Herero und Nama durch deutsche Soldaten vor über hundert Jahren konfrontiert. So verknüpfen sich ihre persönlichen Erfahrungen mit der Geschichte der Kolonialgewalt. „Wann hat diese Reise begonnen?“

Regie: Remsi Al Khalisi / Samia Dauenhauer
Bühne & Kostüme: Sophia Debus
Video: Viktoria Gurina
Dramaturgie: Tobias Kluge

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Oper

Leben des Orest

Ernst Křenek

Orest muss lange wandern und viel erleben, bis der Familienfluch ihn entlässt. Opulent und unterhaltsam schildert die Oper Leben des Orest die antike Geschichte mit ungeahnten neuen Wendungen. 1930 wurde sie mit großem Erfolg uraufgeführt. Ihr Komponist Ernst Křenek wurde 1933 von den Nationalsozialisten mit einem Aufführungsverbot belegt, sodass das Werk heute kaum noch bekannt ist. Dabei gelang ihm mit allen Mitteln der großen Oper des 19. Jahrhunderts, Jazz-Idiomen und volkstümlicher Wiener Vorstadtmusik ein eingängiges Stück über die Suche des Orest nach seinem eigenen Weg aus der Tragödien­familie der antiken Orestie. Leben des Orest ist Teil unserer Orestie-Reihe zusammen mit Orestie im Schauspiel, Furien im Tanz und Elektra von Richard Strauss.

Musikalische Leitung: Golo Berg
Choreinstudierung: Anton Tremmel
Regie: Magdalena Fuchsberger
Bühne & Kostüme: Monika Biegler
Video: Aron Kitzig
Choreografie: Alexander Novikov
Dramaturgie: Ana Edroso Stroebe

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2 Schauspiel

Orestie

Aischylos/ Ben Yishai/ Kames/ Svolikova

in der Prosaübersetzung von Peter Stein
Uraufführung der Texte von Sivan Ben Yishai, Miru Miroslava Svolikova und Maren Kames

Über Generationen hinweg häuft das Geschlecht der Atriden Schuld auf Schuld, übt blutige Rache, die wieder zum Anlass für neue Gewalttaten genommen wird: Agamemnon opfert auf seinem Kriegszug die eigene Tochter Iphigenie für die Gunst der Götter, seine Gattin Klytämnestra nimmt Rache und ermordet den siegreichen Heimkehrer, ihr Sohn Orest sieht die ausgleichende Gerechtigkeit im Muttermord und wird von den Furien in den Wahnsinn getrieben. Am Ende soll das Racheprinzip endlich aufgegeben werden zugunsten einer bürgerschaftlichen Rechtsprechung – zu dem Preis, im Zweifel die Stimme des Mannes über alles zu stellen. Die vielfach ausgezeichneten Autorinnen Sivan Ben Yishai, Miroslava Svolikova und Maren Kames geben den Frauenfiguren Iphigenie, Kassandra und Elektra überraschende Stimmen, mit denen sie die Ur-Erzählung von der Erfindung der Demokratie um heutige Perspektiven erweitern.

Regie: Elsa-Sophie Jach
Bühne: Marlene Lockemann
Kostüme: Johanna Stenzel
Musik: Julian Stetter
Dramaturgie: Remsi Al Khalisi

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Tanz

Furien

Tanzabend von Lillian Stillwell

Was sind wir, was können wir? Zwölf Tänzer*innen stehen in synchroner Einheit ununterbrochen auf der Bühne, sind geführt, geleitet und getrieben von einer gemeinsamen Mission. Furien ist ein Tanz mit dem Kollektiv im Mittelpunkt. Ein wildes Rudel von rachesuchenden Punks verweigert sich jeder Verwandlung, bis es sich mit einer kosmischen Kraft konfrontiert sieht. Durch das Eingreifen Athenas erfolgt eine Verwandlung: von Rache zu Recht. Barocke Formensprache in Musik, Choreografie und Kostüm sowie griechische Literatur und Architektur bilden die Grund­­lage für Lillian Stillwells Eröffnungskreation am Theater Münster. Der Sound-Designer Randomhype liefert das elek­tronische Klangmaterial für den von Aischylos’ Furien aus Orestie und den Furien aus Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice inspirierten Tanzabend.

Choreografie: Lillian Stillwell
Sound Design: Randomhype (Christian Düchtel)
Bühne: Stella Sattler & Jonathan Brügmann
Preisträger*innen-Bühnenbild des Wettbewerbs Nachhaltige Tanzbühne
Kostüm: Louise Flanagan

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Oper

Was jede Köchin summt

Kammeroperette

Eine Operettenrevue zum 20-jährigen Bestehen der KammerOperette Münster mit Überraschungsgästen

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Lesung

Michaela May

Oh, du Fröhliche… - Heiteres und Besinnliches zur Weihnachtszeit

Sie gehört zu den bekanntesten deutschen Fernsehgesichtern: Michaela May, die jüngst 70 Jahre alt wurde, steht für vieles: das Urmünchnerische, Bodenständigkeit, unbändige Reiselust, Wohltätigkeit und schauspielerisches Können. In zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen spielt sie oft lebensfrohe Frauenfiguren und verleiht ihnen durch ihr Auftreten stets eine gewisse Leichtigkeit, mit der es gelingt, einen unmittelbaren Zugang zum Publikum zu erzielen. Besondern bei Live-Auftritten ist das immer wieder festzustellen.

In ihrer Weihnachtslesung stehen Lyrik und Prosa von Erich Kästner, Joachim Ringelnatz, Loriot, Gerhard Polt u.a. auf dem Programm.

Abo-Reihe Meister des Wortes

www.weverinck.de

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Tanz

29. Münsteraner Tanzfestival

Kopf hoch! Schultern gerade!

Erhobenen Hauptes aus der Krise! So kann man die 29. Auflage des Münsteraner Tanzfestivals überschreiben, die am 11. Dezember im Theater Münster über die Bühne schwebt. Nachdem die Corona-Pandemie das Festivalausgabe 2020 verhinderte und 2021 nur eine arg geschrumpfte Notausgabe zuließ, treten jetzt Münsters freie Tanzgruppen wieder an, ihre ungebrochenen Lebendigkeit und Vielfalt unter Beweis zu stellen. Eingeschränkten Trainings- und Auftrittsmöglichkeiten so wie temporären Schließungen von Ballettschulen zum Trotz zeichnet Münsters Tanzszene nach wie vor durch eine bundesweit einmalige Dichte und Kooperations-bereitschaft aus.Die Organisation und Regie liegen wie immer in den bewährten Händen von Ingrid Heid (Tanzspektrum e.V.).

Neun Tanzcompagnien werden sich an diesem Sonntag im Großen Haus präsentieren. Man muss keine hellseherischen Fähigkeiten haben, um vorherzusagen, dass das 29. Tanzfestival so ausverkauft sein wird wie die 28 Nummern davor. Und das geneigte Publikum wird von Beginn an sein Tanzfestival wieder erkennen. TV-Moderator Matthias Bongard wird wie gewohnt zur Eröffnung die Gruppe „Schrittwechsel“ auf die Bühne rufen. Traditionell eröffnet das von D. Gillmann geführte Tanztheater des „Lebenshilfe e.V.“ diese Veranstaltung. Ihr Stück zur Musik von Rene Aubry dreht sich um den alltäglichen Umgang mit Corona. Es folgen die Tanzprojekte Heidi Sievert . Die drei Choreographinnen I. Bernhard, K. Elberich und F. Klodwig nennen ihre Arbeit über die rebellische Künstlerin Frieda Kahlo nicht zufällig „Blaues Haus“. Danach stellt sich mit KULA DANCE FUSION eine neue Formation vor. Für den contemporary style zeichnet Tatjana Jentsch verantwortlich. Um das Spiel von Licht und Schatten geht es beim TanzLabor unter der Leitung von Martina Pleumann. Den Abschluss vor der Pause bildet das Ballett Pandoursky. Donvena Pandoursky choreographiert ein Solo für H. Voss zur Musik von Heitor Villa-Lobos.

Den zweiten Teil des Abends eröffnet S. Landwehr mit ihrer Juniorcompany Flics. Sie bietet den Freunden des Klassischen Balletts Auszüge aus dem Märchenballett „Dornröschen“. Von den Anfängen des Tanzfestivals an dabei ist die Rebel Dance Company. Für sie erschuf L. Weichert ein Stück für 9 Tänzerinnen mit dem Titel „Wrecked“. Neu hingegen ist die Gruppe Projekt 7. Unter dem rätselhaften Name „in.BE.twin“ spüren die Tänzerinnen der inneren Zerrissenheit nach. Vor dem großen Finale macht dann die regelmäßigen Besuchern besten bekannte Gruppe Inmotion den Abschluss. U. Ludwig verbindet zur Musik von Rihanna Tanzstile wie Ballett, Jazz, Hiphop und Breakdance zu einem Mix der Tanzleidenschaft.

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Podcast

U:DREI – Podcast für Theater, Kultur und Leben

Seit der Spielzeit 21/22 können Sie mit dem U:DREI-Podcast spartenübergreifende Beiträge zum aktuellen Spielplan, und darüber hinaus, digital abrufen. In der Probebühne III im Keller des Theaters, zwischen Bühnenbildern und Garderobenstangen, sprechen wir monatlich über Spiel und Betrieb, Konzert und Schauspiel, Text und Skulptur. Alle Folgen, darunter ein Besuch im Skulptur Projekte-Archiv und eine Zoom-Konferenz mit dem Zukunftsinstitut Frankfurt, sind auf dieser Seite kostenlos abrufbar.

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Online

3-D-Rundgang

Hereinspaziert! Hier können Sie jederzeit Platz nehmen und durch das ganze Haus wandern – oder drumherum. Der 3-D-Rundgang mit 360°-Panoramen macht zu jeder Zeit einen Besuch in Ihrem Theater Münster möglich. Für die Anzeige benötigen Sie den Adobe Flash Player ab der Version 9. Sollte das Programm nicht vorhanden sein, wird Ihnen die (kostenfreie) Installation automatisch angeboten.

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Theater Münster

Theater ist Ort der Unterhaltung und der Auseinandersetzung, der Verzauberung, der Utopien und der Identitätsstiftung, ist Ort der Wahrnehmung gesellschaftspolitischer Zusammenhänge und Zukunftswerkstatt. Theater ist Ort der Suche nach Werten und Orientierung und Spiegel seiner Zeit und natürlich ist Theater immer Ort des gemeinschaftlichen Erlebnisses.

Das Theater der Stadt Münster ist alles in einem! Als größte und traditionsreichste Kultureinrichtung Münsters sieht das Theater Münster mit seinen fünf Sparten – Musiktheater, Schauspiel, Tanztheater, Konzert und Jungem Theater – die Vermittlung dieser Vielfalt an ein breites Publikum als seine zentrale Aufgabe.

In jeder Spielzeit stehen im Großen Haus, im variablen Kleinen Haus und in der neuen Spielstätte U2 rund 30 Premieren und 600 Vorstellungen auf dem Spielplan. Sie bilden ein breit gefächertes Programm aus Bekanntem und Neuem – angefangen von den großen Klassikern bis hin zu Ur- und Erstaufführungen.
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Aufführungen / Theater Theater Bielefeld Bielefeld, Brunnenstraße 3-9
Konzerte / Konzert Bielefelder Philharmoniker Bielefeld, Brunnenstraße 3-9
Aufführungen / Theater Wolfgang Borchert Theater Münster Münster, Am Mittelhafen 10
Aufführungen / Theater Boulevard Münster Münster, Hörsterstr. 51
Aufführungen / Theater Theater Osnabrück Osnabrück, Domhof 10/11
Aufführungen / Varieté GOP Kaiserpalais Bad Oeynhausen Bad Oeynhausen, Im Kurgarten 8
Aufführungen / Theater Theaterlabor im Tor 6 Bielefeld, H.-Kleinewächter-Str. 4

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