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Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Das traditionsreiche Schauspiel Frankfurt ist das größte Sprechtheater in der Rhein-Main Region und als überregional profilierte Bühne auch deutschlandweit viel beachtet. Neben den Produktionen schafft das Schauspiel Frankfurt in der BOX und im Chagallsaal mit der Reihe der X-Räume Orte für Begegnungen, Diskussionen und Werkschauen, bei denen sich Künstler und Künstlerinnen präsentieren, Zuschauer nachfragen und Bürger und Bürgerinnen der Stadt ins Gespräch kommen.

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Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Willy-Brandt-Platz
D-60311 Frankfurt am Main

Telefon: +49 (0)69 / 13 40 400
E-Mail: info@schauspielfrankfurt.de

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Bewertungen & Berichte Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

Schauspiel

Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk

nach Jaroslav Hašek / Bertolt Brecht / Sergei Okunev

Premiere: 11.9.2026

Schwejk - eine Till Eulenspiegel-Figur im Krieg: Mit anarchischem Witz untergräbt »der brave Soldat« die Kriegsmaschinerie des Ersten Weltkriegs. Jaroslav Hašeks zweibändiger, unvollendeter Roman wurde von seinem Autor selbst als »bestes humoristisch-satirisches Buch der Weltliteratur« angepriesen. Trotz Rheuma zieht Schwejk in den Krieg, der sich in Hašeks aberwitzigen Episoden als Chaos entlarvt.

Bertolt Brecht war begeistert von der Schwejk-Figur. Hašeks Roman hat ihn über Jahre nicht losgelassen. Gemeinsam mit Erwin Piscator erarbeitete er eine berühmte Bühnenbearbeitung des Textes, die 1928 zur Aufführung kam. Darüber hinaus hatte Brecht Pläne, den Stoff zu verfilmen, um schließlich 1943 im amerikanischen Exil an einem eigenen Stück zu schreiben, in dem er »Schweyk im zweiten Weltkrieg« aufmarschieren lässt, wo er ein dienstbares Rädchen des deutschen Faschismus wird. Hanns Eisler schrieb die Musik dazu, darunter Songs wie »Das Weib vom Nazisoldaten« oder »Das Lied vom kleinen Wind«. Am Ende des Stückes trifft Schwejk, »der kleine Mann«, der sich freiwillig gemeldet hat, in Stalingrad auf Hitler. Das Stück von Brecht bildet den zweiten Teil einer Schwejk-Trilogie, die Regisseur Jan-Christoph Gockel im Ersten Weltkrieg beginnen lässt.

Der dritte Teil zeigt »Schwejk in Bachmut«. Textliche Grundlage hierfür bildet eine Recherche des in Russland geborenen und seit 2023 in Deutschland lebenden Regisseurs und Autors Sergei Okunev, der Interviews mit ehemaligen Wagner-Söldnern geführt hat, die an der Schlacht um Bachmut beteiligt waren. Sie werfen einen Blick auf die »kleinen Rädchen« innerhalb der Kriegsmaschinerie. Wie halten die einzelnen Rädchen eine Vernichtungsmaschinerie am Laufen? Und: Kann ein »Idiot« wie Schwejk heute noch eine Kriegsmaschine aus dem Takt bringen?

Jan-Christoph Gockel verbindet wie kaum ein anderer Regisseur Politik mit Poesie: In seinen Arbeiten treffen Puppen, Schauspieler:innen, Film, Musik und dokumentarisches Material aufeinander. Am Schauspiel Frankfurt war in seiner Regie u.a. »Öl!« sowie »Faust 1 & 2« zu erleben. Er ist Hausregisseur an den Münchner Kammerspielen, wo er für »Wallenstein« erstmals mit Sergei Okunev zusammenarbeitete. Die Arbeit wurde zum Berliner Theatertreffen 2026 eingeladen.

Regie: Jan-Christoph Gockel
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Janina Brinkmann
Musik: Matthias Grübel
Video: Eike Zuleeg
Puppenbau: Michael Pietsch
Dramaturgie: Katrin Spira
Licht: Marcel Heyde
Recherchearbeit und Autor: Sergei Okunev

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Schauspiel

Eines langen Tages Reise in die Nacht

von Eugene O‘Neill

Premiere: 3.10.2026

Aus dem Englischen von Michael Walther

Ein Familienfoto: James Tyrone, der Vater, einst ein erfolgreicher Schauspieler. Neben ihm Mary, seine Frau, versunken, ihr Lächeln fast unsichtbar. Die Söhne: Jamie, der Ältere, selbstbewusst und anscheinend lässig; Edmund, der Jüngere, nachdenklich, etwas blass, beobachtend. Das Licht ist weich. Ein nebliger Tag im August. Eine Momentaufnahme.
Nicht im Bild: James’ von Angst getriebener Egoismus und Geiz, Marys Abhängigkeit, Jamies Selbstzerstörung, Edmunds lebensbedrohliche Krankheit. Nicht im Bild: Die Gespräche und Wortgefechte, die sich wiederholen wie ein Ritual aus Vorwurf und Beschwichtigung, aus Nähe und Abwehr. Nicht im Bild: Die Zeit, die Stunde um Stunde tiefer in immer dieselben Konflikte führt. Die Nacht, die ihre Schatten vorauswirft.

Eugene O’Neill verarbeitet in seinem erst posthum uraufgeführten Drama die eigene Familiengeschichte und seine lebenslange Auseinandersetzung mit Schuld, Abhängigkeit und Krankheit. Dabei schrieb er aber nicht nur autobiografisch, sondern rekonstruierte Erinnerung als Konfliktraum – also als subjektiv erlebte, immer wieder durchgespielte Vergangenheit. Max Lindemann (»Phädra, in Flammen«, »Süßer Vogel Jugend«) widmet sich in seinen Regiearbeiten bevorzugt den seelischen Tiefen, Schattenseiten und Obsessionen seiner Figuren.

Regie: Max Lindemann
Bühne: Signe Raunkjær Holm
Kostüme: Cédric Mpaka
Dramaturgie: Jana Fritzsche
Licht: Jan Walther

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Schauspiel

Antigone

von Sophokles

Deutsch von Simon Werle
mit Texten aus dem Drama »Ich, Antigone« von Anna Gschnitzer

Tochter und Schwester des Ödipus, Tochter und Enkelin der Iokaste, Schwester von Helden und Mördern, letztes Kind eines verfluchten Geschlechts: der Mythos Antigone fasziniert die Menschen seit Jahrtausenden. Ist ihr Beharren darauf, den gefallenen Bruder Polyneikes gegen den zum Gesetz erhobenen Willen des Herrschers Kreon zu begraben, die Tat einer Heldin? Oder die Untat einer Fanatikerin? Antigones unbedingtes moralisches Bewusstsein entlarvt den Pragmatismus der Macht um den Preis des Lebens – nicht nur des eigenen. Ihr Begehren unterwandert eine kalte Ordnung, öffnet darin jedoch die Tür zu Grausamkeit und Zerstörung. Was bedeutet das »ungeschriebene Gesetz«, auf das sie sich bezieht, für uns heute?

Antigone ist ein tausendfach beschriebenes Blatt, zumeist von Männern. Die Regisseurin Selen Kara, deren Arbeit zum ersten Mal in Frankfurt zu sehen ist, befragt den antiken Stoff aus der Perspektive der Frauen. Dabei lenkt sie den Blick auf die Kontinuitäten der Konflikte zwischen Gewissen und Ordnung, Freiheit und Fügung – vom uralten Fluch der Labdakiden bis zu den Menetekeln der Gegenwart.

Regie: Selen Kara
Bühne: Lydia Merkel
Kostüme: Anna Maria Schories
Musik: Torsten Kindermann
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Marcel Heyde

Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten, keine Pause

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© Jessica Schäfer
Schauspiel

Viel Lärm um nichts

von William Shakespeare

Deutsch von Marius von Mayenburg
mit einem Monolog von Lisa Wentz

Der Krieg ist vorüber. Don Pedro hat den Konflikt für sich entscheiden können. Zurückkehrend aus dem Feld, macht er im Gefolge zweier Offiziere Halt am Hof seines Statthalters Leonato. Augenblicklich verliebt sich einer von ihnen, Claudio, in Hero, die Tochter Leonatos. Der andere, Benedikt, nimmt dagegen das Dauerwortgefecht wieder auf, das ihn mit Heros Cousine Beatrice verbindet: Nichts macht diesen beiden anscheinend mehr Freude, als sich gegenseitig mit scharfer Zunge zu verspotten. Ein Maskenball wird gefeiert, auf dem Don Pedro für Claudio um die Hand Heros bittet. Auch Benedikt und Beatrice sollen endlich miteinander verkuppelt werden. Schon scheint dem doppelten Happy End nichts mehr im Wege zu stehen. Doch Don John, Pedros bitterbösem Halbbruder, ist die ganze Romantik entschieden zuwider. Zusammen mit seinem Gefolgsmann Boracchio schmiedet er eine Intrige, die beinahe alles Glück zunichtemachen wird.

Shakespeares Stück um die Liebe in Zeiten des Krieges wird oft als die erste »Romcom« der Literaturgeschichte gefeiert. Doch die Fragen, die der Text stellt, sind keineswegs leicht zu beantworten: Wo endet der Krieg, wenn der Frieden beginnt? Was (oder wen) lieben wir, wenn wir zu lieben meinen? Tina Lanik zeigt die klassische Komödie als Spiel um die Liebe in bedrohlicher Zeit.

Regie: Tina Lanik
Bühne und Kostüme: Stefan Hageneier
Musikalische Einrichtung/ Komposition: Cornelius Borgolte
Dramaturgie: Alexander Leiffheidt
Licht: Marcel Heyde

Dauer: ca. 2 Stunden, keine Pause

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Schauspiel

Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui

von Bertolt Brecht

mit einem Epilog (UA) von Soeren Voima

Chicago in der Wirtschaftskrise: Der Gemüsehandel stockt, die Händler verzweifeln. Die führenden Blumenkohlhändler wollen den Handel wieder ankurbeln, aber den Gangster Arturo Ui wollen sie nicht mitmischen lassen. Stattdessen spinnen sie ihre eigene Intrige und überreden einen angesehenen Stadtpolitiker zur Korruption. Doch Ui weiß die Schwächen der anderen gegeneinander auszuspielen und seine politische und geschäftliche Karriere nimmt schnell Fahrt auf. Er begreift, dass Gewalt allein für seine Machtexpansion nicht ausreicht – auch die Manipulation der Öffentlichkeit gehört dazu. In seinem Größenwahn macht er weder vor alten Weggefährten noch an den Stadtgrenzen Chicagos Halt.

Bertolt Brecht schrieb 1941 im Exil diese Parabel auf die Karriere Adolf Hitlers und der Nationalsozialisten. Die Verortung der bissigen Satire im amerikanischen Gangstermilieu war laut Brecht sein »Versuch, der kapitalistischen Welt den Aufstieg Hitlers dadurch zu erklären, dass er in ein ihr vertrautes Milieu versetzt wurde«. Damit stellen sich die Ereignisse nicht als schicksalhaftes Verhängnis dar, sondern als die Konsequenz der herrschenden Verhältnisse unter der Mitwirkung Vieler. Faschismus ist kein historischer Einzelfall, sondern die auch heute immer noch mögliche Fortsetzung der Geschäfte mit anderen Mitteln.

Regisseur Christian Weise und sein Team erschaffen bildgewaltige und musikalische Welten, in denen sie Klassiker des Theaters spielerisch einer zeitgenössischen Befragung unterziehen.

Regie: Christian Weise
Bühne: Julia Oschatz
Kostüme: Josa Marx
Musik: Jens Dohle
Dramaturgie: Katja Herlemann
Licht: Ellen Jaeger

Dauer: ca. 2 Stunden 45 Minuten, eine Pause

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Lesung

Deutscher Buchpreis 2026: Die Autor:innen der Shortlist

Moderation: Sandra Kegel (F.A.Z.), Cécile Schortmann (3sat), Christoph Schröder (SWR Kultur)

Kurz vor Eröffnung der Buchmesse wird der Roman des Jahres in deut­scher Sprache gekürt. Mit dem Deut­schen Buchpreis zeichnet die Stif­tung Buchkultur und Leseförderung des Börsen-vereins des Deutschen Buchhandels einen Roman stellvertretend für alle wichtigen Romane des Jahres aus. Gut eine Woche vor der diesjäh­rigen Preis-Verkündung stellen sich die sechs Nominierten in Lesung und Gespräch vor.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Literaturhaus Frankfurt und Kulturamt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Schauspiel Frankfurt. Partner ist die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Medienpartner ist hr2-kultur.

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Gespräch

DIE WELT, IN DER WIR LEBEN. KI UND HERRSCHAFT IM 21. JAHRHUNDERT

Jill Lepore, Klaus Brinkbäumer, Rieke Havertz, Anna Staab

Jill Lepore ist nicht nur Harvard-Professorin für amerikanische Geschichte und staff writer beim „New Yorker“. Sie ist eine der international profiliertesten Historikerinnen, die Mut macht und inspiriert durch ihre „fesselnde Intelligenz und fröhliche Neugierde“ (George Saunders). Für „We the people. Eine Geschichte der amerikanischen Verfassung“ wurde sie dieses Jahr mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Mit Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer redet sie in einer Live-Folge des ZEIT-Podcasts „OK, America?“ auf der Schauspielbühne über ihr neues Buch „Die Regierung der Maschinen“ (C.H. Beck), über den Zustand der USA und die globalen Folgen der Künstlichen Intelligenz für Demokratie, Ge­rechtigkeit und Freiheit. Das Grußwort spricht Jonathan Beck, Verleger des C.H. Beck-Verlags, in dem Lepores Bücher erscheinen. Die deut­schen Textpassagen liest Anna Staab. Das auf Deutsch und Englisch geführte Gespräch wird anschließend Sonderfolge im Podcast „OK, Ame­rica?“.

Eine Kooperationsveranstaltung von Verlag C.H.Beck, DIE ZEIT, Literaturhaus Frankfurt am Main und Schauspiel Frankfurt.

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© Sven Jaax
Lesung

DÖRTE HANSEN: BRODER

Moderation: Alf Mentzer

Dörte Hansen hat mit „Altes Land“, Mittagsstunde“ und „Zur See“ ein Millionenpublikum erreicht. Nun kommt sie mit ihrem neuen Roman nach Frankfurt am Main. „Broder“ (Penguin) heißt er, so wie seine Hauptfigur Broder Bahnsen. Bro­der, der schon immer Bauer werden wollte, Nach­folger seines Vaters, der ihm „Kuhverstand“ ver­erbt hat, das Gespür für Tiere. Aber den Hof bekommt sein Zwillingsbruder, der ist nur wenige Minuten älter, immer schon selbstbewusster, aber auch mehr an Maschinen interessiert. Vom Hof vertrieben, baut Broder Bahnsen sich ein Gegen­leben auf, wird Tierarzt und hält Abstand zum Hof, bis er nach über zwanzig Jahren zurückkehrt …

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.

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© Domenic Driessen
Lesung

CAROLINE WAHL: 1999 METER ÜBER DEM MEER

Moderation: Emily Grunert

Nach „22 Bahnen“, „Windstärke 17“ und „Die Assistentin“ geht es nun in Caroline Wahls viertem Roman „1999 Meter über dem Meer“ (Rowohlt) hoch hinaus. Nachdem sich der Großstadtjob als öde entpuppt hat und die Selbstfindung am Meer missglückt ist, reist Samara mit altem Auto und unter neuem Namen nach St. Moritz, dem Winter­urlaubsort der Reichen und Schönen. Der per­fekte Ort für eine Hochstaplerin, eine vermeint­lich erfolgreiche Künstlerin. Zumindest bis da dieser eine schöne Mann auftaucht und ihre ganze Geschichte ins Wanken gerät. Caroline Wahl erzählt von einer Frau, die weiß, was sie nicht will, aber nicht weiß, was ihr noch fehlt. Das Gespräch mit der Autorin moderiert die Literaturvermittlerin und Autorin Emily Grunert.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.

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© Muriel Liebmann
Lesung

EDGAR SELGE: JURAS LETZTER WINTER

Moderation: Shirin Sojitrawalla

Nach dem wunderbaren Erfolg seines Debüts „Hast du uns endlich gefun­den“ befasst sich Edgar Selge erneut mit den dunklen Jahren der deut­schen wie der eigenen Geschichte. In „Juras letzter Winter“ (Rowohlt) stößt der Erzähler, Edgar, auf das Schicksal eines Jungen, der wäh­rend der Blockade Leningrads durch die deut­sche Wehrmacht verhungert ist. Jura hat ein Tagebuch hinterlassen, das Edgar immer wieder liest, sodass er bald glaubt, den Jungen zu ken­nen. Jura wird zur Romanfigur, wie Edgar auch … Der Autor Edgar Selge setzt einem jungen Men­schen, der von den Nazis ermordet wurde, ein Denkmal und lässt ihn für seine Leserinnen und Leser lebendig werden. Das Gespräch leitet die Kritikerin Shirin Sojitrawalla.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.

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Lesung

DER DEUTSCHE BUCHPREIS 2026: PREIS­TRÄGER:IN IN LESUNG UND GESPRÄCH

Verabredung mit dem wichtigsten Roman des Jahres

Zum Auftakt der Frankfurter Buch­messe wird er wieder gekürt: der „Roman des Jahres“, den die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels aus­zeichnet. Das Jury- und Auswahlverfahren zählt zu den aufwendigsten, die es gibt. Und so wer­den seit mehr als 20 Jahren immer wieder groß­artige Romane wie „Die Holländerinnen“, „Land­gericht“, „Kruso“, „Herkunft“ oder „Blutbuch“ aufs Podest gestellt. Der diesjährige Gewinner, die Gewinnerin ist wenige Tage nach der Preis­verleihung in einer exklusiven wie großen Lesung, moderiert von der Feuilleton-Chefin der F.A.Z. Sandra Kegel, im Schauspiel Frankfurt zu erle­ben.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt. Partner ist die Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels.

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© Chris Close
Lesung

COLSON WHITEHEAD: COOL MACHINE

Moderation (dt./engl.): Thomas Böhm

Mit seinem neuen Roman „Cool Machine“ (Hanser) legt der zweifache Pulitzer-Preisträger Colson White­head den Abschluss seiner grandio­sen Harlem-Trilogie vor. Er erzählt darin eine Kri­minalgeschichte und zeichnet zugleich das Porträt einer Stadt, die im Umbruch ist. New York in den Achtzigern, das sind die Reagan-Jahre, Immobilienboom, entfesselter Kapitalismus, wilde Musik. In Harlem scheint Ray Carney angekom­men zu sein: Möbelhändler des Monats, Familien­mensch, respektabler Geschäftsmann – trotz sei­ner Vergangenheit als Hehler. Doch als seiner Frau der Kredit für ihre Reiseagentur verweigert wird, wagt er einen riskanten Coup: den Einbruch in einen Tresor im Waldorf Astoria. Nachdem Carney in ein Netzwerk afrikanischer Raubkunst gerät, stellt sich immer dringlicher die Frage, ob Wiedergutmachung in Amerika ohne Selbstjustiz möglich ist. Die Lesung und das Gespräch in deutscher und englischer Sprache moderiert Thomas Böhm. Die deutschen Textpassagen liest der Schauspieler Christoph Pütthoff.

Eine Veranstaltung des Literaturhaus Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt.

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Lesung

SVEN REGENER: FRANKIE UND FREDDIE

Frankie und Freddie Lehmann, zwei Brüder aus Bremen, in Westberlin, 1980. Während der eine seit Wochen damit beschäftigt ist, in Kreuzberg Fuß zu fassen, will der andere weiterziehen nach New York, musste aber erst einmal am Kudamm im Probandenhotel wohnen und als Versuchskaninchen für Antidepressiva herhalten. Jetzt, einen Tag vor Heiligabend, hat er Angst vor Menschen, kann nicht mehr U-Bahn fahren und verliert eine wichtige Tasche.

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3 Online

Quarantäne-Theater

DIE LYRISCHE HAUSAPOTHEKE UNSERES ENSEMBLES
JEDEN TAG EIN NEUES VIDEO – JEDEN TAG EIN BISSCHEN POESIE

Während die Türen des Schaupiel Frankfurt geschlossen bleiben müssen, bringen wir Ihnen in diesen Zeiten das Theater nach Hause. Jeden Tag veröffentlichen wir an dieser Stelle ein neues Video, in dem ein Ensemble-Mitglied sein persönliches Lieblingsgedicht vorträgt. Wir wünschen viel Spaß mit unserer Lyrik-Reihe! Bleiben Sie uns treu, optimistisch und vor allem gesund.

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30.04.20, 08:42, jen Es gibt schon eine gut angewachsene lyrische Sammlung. Gut zum Stöbern geeignet.

Es gibt schon eine gut angewachsene lyrische Sammlung. Gut zum Stöbern geeignet.

Führung

Führung durch das Schauspiel­haus

Blicke hinter die Kulissen des Theaters

Ein:e Kenner:in des Schauspielhauses führt hinter die Theaterkulissen und berichtet über die Geschichte des Hauses, seine Architektur und die technischen Gegebenheiten.

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Schauspiel Frankfurt - Schauspielhaus

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Aufführungen / Oper Oper Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Frankfurt Frankfurt am Main, Willy-Brandt-Platz
Aufführungen / Theater Kammerspiele Frankfurt Frankfurt am Main, Neue Mainzerstr. 15
Aufführungen / Musiktheater Kammeroper Frankfurt Frankfurt am Main, Sternstr. 31
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Festspiele Darmstädter Residenzfestspiele 31.7. bis 9.8.2026
Aufführungen / Theater Internationales Theater Frankfurt Frankfurt am Main, Hanauer Landstr. 5-7
Aufführungen / Kulturveranstaltung Bockenheimer Depot Frankfurt Frankfurt am Main, Bockenheimer Depot
Aufführungen / Theater Stadttheater Aschaffenburg Aschaffenburg, Schlossgasse 8
Aufführungen / Theater Kulturhaus Frankfurt
Die Katakombe
Frankfurt, Pfingstweidstrasse 2
Aufführungen / Tanz TANZPLAN interart projekte Hofheim am Taunus, Kelkheimer Straße 11
Aufführungen / Theater Varieté-Theater PEGASUS Bensheim, Platanenallee 5
Aufführungen / Theater Theater Alte Brücke Frankfurt, Kleine Brückenstraße 5
Aufführungen / Theater Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Basaltstraße 23
Aufführungen / Theater Volkstheater Hessen e.V. Frankfurt am Main, Pfingstweidstr. 2

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