Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.
Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.
Eine Pop-Oper – oder ein Musical?, hyper und hybrid, based on a t̶r̶u̶e̶ fake story
Zwischen Club und Kammermusik, Emotion und Widerstand feiern wir die kosmischen Kräfte der Gemeinschaft: Devil ist ein Popstar, der alle verführen will. Aber er hat die Rechnung nicht mit echter Empathie gemacht …
Musikalische Leitung: Leo Schmidthals
Regie: Clara Pazzini
Bühne und Kostüme: Agathe MacQueen
Dauer: ca. 1 Std. 30 Min (Keine Pause)
Altersempfehlung: ab Klasse 7
Termine
Do 30.4.2026, 19:00 | Uraufführung
Di 5.5.2026, 19:00
Mi 6.5.2026, 19:00und weitere Termine
Do 7.5.2026, 19:00
Di 19.5.2026, 11:00 | Schulvorstellung
Do 21.5.2026, 11:00 | Schulvorstellung
So 24.5.2026, 19:00
Eine Mixtape-Oper entlang der ehemaligen Europastraße 5
von Sara Glojnarić
Uraufführung: 10.5.2026
Libretto von Tanja Šljivar (Recherche und Mitarbeit: Mina Milošević) auf der Basis von Interviews von Sara Glojnarić mit Sara Alterio, Ivana Andjelic, Marijan Bernardić, Davide Durante, Goran Jurić, Sezen Kaçar, Milenko Moćiljanin, Aleksandar Radojčić, Sophia Sadzakov, Sara Tomšić
Übersetzung von Mascha Dabić
Welche Klänge rufen in uns Heimatgefühle hervor? Mit welcher Musik verbinden wir die Orte, an denen wir unser Leben gelebt haben? Kann eine herausgekramte LP-Hülle, eine Kassettenbox, eine alternde CD auch über Länder und Generationen hinweg Erinnerungen zum Leben erwecken? Mit solchen Fragen im Gepäck startete die kroatische Komponistin Sara Glojnarić vor zwei Jahren ein „Soundarchiv der Zukunft“ als Materialsammlung für ihre Komposition. In persönlichen Gesprächen und Hörsessions mit Menschen, die sich im Stuttgarter Raum seit den 50er Jahren angesiedelt haben, legt sie seither längst vergessene Erinnerungen frei und entwirft ein generationsübergreifendes Songbook der Stadt: „Ich möchte dort ansetzen, wo die Geschichtsbücher aufhören – um die Geschichte in all ihrer Pracht, ihrem Humor und ihrer Realness mitzuerzählen. Aus dem Blickwinkel einer Insiderin, die dieses ganz besondere Gefühl eines emotionalen Spagats zwischen dem, was wir Heimat nennen, und dem, wo wir uns jetzt befinden, versteht.“ Im Team mit der bosnischen Schriftstellerin Tanja Šljivar und der Regisseurin Anika Rutkofsky verwebt Glojnarić diese Einwanderungsgeschichten voller Nostalgie und Träume, Tragödien und Komik, Rituale und Sprachenvielfalt zu einer poetisch-surrealen Mixtape-Oper. Gemeinsam nehmen sie uns mit auf eine Art Roadtrip entlang der ehemaligen Europastraße 5, die als nächtlich abgefahrene Transitroute eine Brücke zwischen den kulturellen Identitäten Deutschlands und Südosteuropas bildet und gleichzeitig die Sehnsucht nach Zugehörigkeit symbolisiert. Eine Oper über die zeitlos utopische Kraft der Musik als kulturelles Gedächtnis. Eine Oper über Stuttgart und aus Stuttgart heraus, komponiert für Staatsorchester und Ensemble der Staatsoper, darunter Goran Jurić und Diana Haller, deren persönliche musikalische Erinnerungen an den Weg nach Stuttgart als Flashbacks auf der Bühne erlebbar sein werden.
Musikalische Leitung: Peter Rundel
Regie: Anika Rutkofsky
Bühne: Christina Schmitt
Kostüme: Adrian Stapf
Video: Manuela Hartel
Licht: Volker von Schwanenflügel
Dramaturgie: Julia Schmitt
in bosnischer, kroatischer, serbischer, italienischer, türkischer und deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Altersempfehlung: ab Klasse 8
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Termine
So 10.5.2026, 18:00 | Uraufführung
Do 14.5.2026, 15:00
So 17.5.2026, 18:00und weitere Termine
So 24.5.2026, 18:00
Mo 1.6.2026, 19:30
Sa 6.6.2026, 19:00
Do 11.6.2026, 19:00
So 21.6.2026, 19:00 | letzte Aufführung!
Große Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emmanuel Schikaneder
Eine Geschichte des Erwachsenwerdens und der Liebe: Tamino soll im Auftrag der Königin der Nacht deren Tochter Pamina, die von Sarastro festgehalten wird, retten. Unfreiwillig wird der Vogelfänger Papageno mit auf Taminos Reise geschickt, auf der sich die Zuordnungen von Gut und Böse, Weisheit und Unvernunft immer wieder neu zurechtrücken. Nach zahlreichen Prüfungen finden Tamino und Pamina ihren Platz in der Welt – als Erwachsene und als Liebende. Wir zeigen die legendäre Zauberflöte der Komischen Oper Berlin, die Regisseur Barrie Kosky mit dem Theater-Videokunst-Kollektiv „1927“ in einer staunen machenden Video-Animationswelt für die ganze Familie inszeniert hat, nun erstmals auch in Stuttgart in der ursprünglichen Version nach der reduzierten Corona-Fassung von 2021
Musikalische Leitung: José Luis Gutiérrez
Regie: Suzanne Andrade, Barrie Kosky
Bühne und Kostüme: Esther Bialas
Licht: Diego Leetz
Animation: Paul Barritt
Chor: Bernhard Moncado
in deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer:
I. Akt: ca.1 h 5 min
Pause: 20-25 min
II. Akt: 1h 10 min
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Termine
Di 16.6.2026, 19:00
Do 18.6.2026, 19:00
Sa 20.6.2026, 19:00und weitere Termine
So 28.6.2026, 14:00
So 28.6.2026, 19:00 | letzte Aufführung!
Revue-Operette in sieben Bildern von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch
In einer Fassung der Staatsoper Stuttgart mit einem Text von Judith Schalansky
„Was aus dem Graben schmalzt und schmettert hat Show- und Unterhaltungsqualitäten“, befand die Badische Zeitung anlässlich der Premiere im Dezember 2024. Und auch Bühne und Kostüme schmettern und schmalzen, wenn auch nicht ganz ungebrochen – gewissermaßen mit leicht ironischer Opulenz. Casanova ist der Titel der Revue-Operette, die 1928 vom „Revue-König“ Erik Charell am Großen Schauspielhaus Berlin mit Musik von Johann Strauss und Ralph Benatzky uraufgeführt wurde. Titel-Held ist Casanova eher weniger. Dafür übernimmt Barberina in zweifacher Gestalt die Show und führt durch einen Abend, in dem es um viel mehr geht als „nur“ um Casanova: nämlich auch um weibliches Begehren, um das Spiel mit Identitäten, mit Bildern von Männlichkeit, Weiblichkeit und dem Dazwischen.
Musikalische Leitung: Keren Kagarlitsky
Regie: Marco Štorman
Bühne: Demian Wohler
Kostüme: Yassu Yabara
Choreografie: Cassie Augusta Jørgensen
(Live-)Bühnenmusik & Komposition: Maartje Theussink
Licht: Friedrich Schmidt
Dramaturgie: Ingo Gerlach
Chor: Bernhard Moncado
in deutscher Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache
Dauer: ca. 2 Std. (keine Pause)
Altersempfehlung: ab Klasse 9
45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Termine
Mi 13.5.2026, 19:30
Mo 25.5.2026, 18:00
Mi 3.6.2026, 19:30und weitere Termine
Komische Oper in zwei Akten
Libretto von Jacopo Ferretti
„Ich halte nichts vom Recht auf Arbeit; ich halte es lieber für das größte Recht des Menschen, nichts zu tun“, sagte Rossini. Davon ist Angelina, sein Aschenputtel, weit entfernt – in der Familie ihres bankrotten Stiefvaters verrichtet sie Sklavenarbeit. Wie ein Prinz, für den das Bankkonto und ein Heer von Dienern arbeiten, sie aus dieser prekären Lage herausholt, ist als Märchen von Charles Perrault bis Disney weltbekannt. Rossini erzählt die Geschichte von der Überlebenskraft ehrlicher Gefühle ohne die bekannten Wunderelemente, ein großes Wunder gibt es aber doch: Liebe auf den ersten Blick. Nicht auf dem Ball, sondern wenn der Prinz als Diener die möglichen Bräute vorab inspiziert. Drumherum der Irrsinn verstiegener Aufstiegsträume und schrecklicher Abstiegsszenarien, der Rossinis Figuren genauso vor sich her treibt wie die wahnwitzige Energie seiner Musik. In der Titelpartie des Aschenputtels debütiert die junge Mezzosopranistin Itzeli del Rosario, die ab dieser Saison Mitglied des Stuttgarter Ensembles ist.
Musikalische Leitung: Levente Török
Regie: Andrea Moses
Bühne: Susanne Gschwender
Kostüme: Werner Pick
Licht: Reinhard Traub
Dramaturgie: Thomas Wieck, Moritz Lobeck
Chor: Bernhard Moncado
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer:
1. Teil: ca.1 h 40 min
Pause: ca. 30 min
2. Teil: ca. 1 h 5 min
Altersempfehlung: ab Klasse 8
Die Einführung findet 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer I. Rang statt.
Bei allen Familienvorstellungen im Opernhaus bieten wir 45 Minuten vor Beginn eine Einführung für die ganze Familie im Foyer I. Rang an, bei der Sie nicht nur Wissenswertes zur Produktion und ihrer Inszenierung erfahren, sondern auch selbst aktiv werden können.
Termine
So 19.4.2026, 19:00 | Familienvorstellung
Mi 22.4.2026, 19:00
Mo 4.5.2026, 19:00und weitere Termine
Sa 9.5.2026, 19:00
Di 12.5.2026, 19:00
Mi 20.5.2026, 19:00
Fr 22.5.2026, 19:00 | letzte Aufführung!
Wie klingt Musik von Zuhause? Anknüpfend an die Uraufführung von Sara Glojnarićs Oper Station Paradiso gehen die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart dieser Frage bei der Langen Nacht in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg, dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart auf vielfältige Weise nach.
Mit unterschiedlichen Ensembles erklingen in den Ausstellungen der Museen Werke von u. a. Caroline Shaw, Bohuslav Martinů und Leonard Bernstein. Musik aus Rumänien und Gesänge aus Georgien treffen auf Klänge aus Lateinamerika und den USA. Bei einer interaktiven Uraufführung von Mert Moralı, ehemaliger Stipendiat der Akademie Schloss Solitude, werden die Bewegungen des Publikums zu Musik.
Zum Abschluss dieser Reise durch die verschiedenen musikalischen Welten legt DJ AfroPunk chillige Beats im Württembergischen Kunstverein auf.
PROGRAMM
17.45 Uhr: Aus der Ferne, Landesmuseum Württemberg
20 Uhr: Wurzeln, Haus der Geschichte Baden-Württemberg
21 Uhr: Snackpause
22 Uhr: Bewegt!, Württembergischer Kunstverein Stuttgart
Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart
Termin
Do 30.4.2026, 17:45
Ort
Oper Stuttgart
Oberer Schloßgarten 3
D-70173 Stuttgart
Diverse Veranstaltungsorte
Bewertungen & Berichte Die lange Nacht der Musik von Zuhause
Verkauf
Kostümverkauf
Im theatereigenen Fundusladen stehen Kostüme, Stoffe und Accessoires zum Verkauf. Das Angebot verändert sich über das Jahr, je nachdem, was der Fundus entbehren kann.
Eintritt frei
Anfahrt: U12, Bus 56, Haltestelle Bottroper Straße
Termin
Sa 9.5.2026, 10:00
Ort
Zentrallager der Staatstheater Stuttgart
Zuckerfabrik 19
D-70376 Stuttgart Bad Cannstatt
Ehemals Königliche Hoftheater, 1909 bis 1912 von Max Littmann als Doppeltheater mit Opern- und Schauspielhaus erbaut. 1924 wurden die Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Erhalten blieb nach dem II. Weltkrieg nur das mit klassizistischen Säulen geschmückte Große Haus.
Die Bühne des Opernhauses wird von der Oper Stuttgart und dem Stuttgarter Ballett bespielt. 1982 bis 1984 wurden die Innenräume wieder in den ursprünglichen Zustand zurückgeführt. Das Foyer des Ersten Rangs beherbergt Marmorbüsten von Dichtern und Komponisten, im Zuschauerraum bildet ein großes Deckengemälde den oberen Raumabschluss.
Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Die Oper Stuttgart setzt bis heute immer wieder wichtige Impulse für das Musiktheater der Gegenwart und gilt als eines der führenden Häuser weltweit. Ganz bewusst wird in diesem Haus das Ensembletheater gepflegt.