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Aufführungen | Schauspiel

Scheiterfest

Theater Münster - Junges Theater

Mit uns scheitert ihr erfolgreich! Denn es sind die Verlierer, die das Leben erträglich machen, und mit den Scheiter Fightern wird euer Scheitern Geschichte. In einer Welt, die ständig nach Perfektion strebt, öffnet das Institut des Scheiterns zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte seine Tore für die Öffentlichkeit. Kommt vorbei und erlebt einen Tag der offenen Tür, der euch in die Tiefen menschlicher Fehltritte und Misserfolge führt. Hier wird untersucht, warum Scheitern notwendig ist, wie Scheiter-Yoga praktiziert und wie das eigene Versagen glorreich zelebriert werden kann. Das Theaterlabor für alle ist ein generationsübergreifender und inklusiver Theaterclub, der sich sowohl mit der kulturellen als auch mit der persönlichen Bedeutung von Scheitern auseinandergesetzt hat. Von und mit: Claudia Giricz, Nina Jaunich, Samira Lüke, Linda Simm Künstlerische Leitung: Alina Rohde, Christina Schelhas Kostüm: Liana Ebben Bühne: Liane Ebben, Nele Nimmer Inklusionsagentin: Ann-Kathrin Hickert Assistenz / FSJ Kultur: Amelie Willm
Aufführungen | Schauspiel

Das Festival

Theater Münster

Das Festival des Jungen Theater Münster geht in die zweite Runde! Auch dieses Jahr stürmen Jugendliche wieder die Bühnen des Theater Münster, zeigen die Produktionen und Projekte, die in den Laboren entstanden sind, setzen starke inhaltliche Impulse und feiern legendäre Partys. Aus dem Theatertreff und dem Innenhof an der Ruine wird über drei Tage ein Festival-Zentrum, das mit einem entspannten Getränk zum Verweilen einlädt und jede Menge Unterhaltung bereithält. Begleitet durch inspirierende Workshops, spannende Diskussionspanels und vielem mehr sind Jugendliche selbst intensiv an der Planung und Kuration des Festivals beteiligt.
Aufführungen | Tanz

Patchwork #2

Theater Münster

Premiere: 15.6.2024 Ausgestattet mit digitalen Tools – neben den tänzerischen, choreografischen und gestalterischen Talenten – präsentierte das Tanzensemble das erste Kapitel von PATCHWORK FAMILY im LWL-Museum für Kunst und Kultur. Patchwork Family ist ein interaktives Format. Das Publikum ist dabei eingeladen, Lämpchen im Saal an- und auszuschalten. Die Lichter korrespondieren mit Improvisationen, die von den Tänzer*innen ausgeführt werden und so angelegt sind, dass das An- und Ausschalten der Lämpchen dem Publikum immer neue Sichtweisen ermöglicht und ein Spiel zwischen Zuschauer*innen und Tänzer*innen ermöglicht. Die arenaartige Raumsituation unterstützt dieses Konzept, das auch noch einmal an die vielen Stücke der Spielzeit 2022/23 anknüpft, die einen Bezug zur griechischen Literatur aufweisen wie Furien im Tanz, Leben des Orest im Musiktheater und der Orestie im Schauspiel. Damit schließt sich für uns der Kreis zum Spielzeitstart: Wie zu Beginn sind die Tänzer*innen die Gestalter*innen dieses Tanzerlebnisses. PATCHWORK FAMILY ist ein auf mehrere Jahre angelegtes Projekt. Zum Auftakt präsentiert Ihnen Tanz Münster einen einmaligen work-in-progress-Einblick in die erste Episode bevor wir die Recherche in der kommenden Spielzeit weiterführen und an unterschiedlichen Orten in Münster zur Vorstellung bringen werden. Choreographie: Amanda Cruz Portuondo, Bartlomiej Kowalczyk, Hana Kato, Lukas Bisculm, Mirjam Motzke Choreographie, Produktionsleitung: Jack Widdowson Produktionsleitung: Nadja Simchen Choreografische Assistenz: Hera Norin, Juan Fernando Morales Londoño Bühne & Licht: Yoh Ebihara Koordination und Abendspielleitung: Enrique Sáez Martínez Illustration: Lilli Geyer Produktionsfotografie: Ramon Karolan Assistenz Kostümbild: Silja Egelund Ellebye
Aufführungen | Schauspiel

Leonce und Lena und Lenz

Theater Münster

Büchners Lustspiel "Leonce und Lena" ist eines der melancholischsten, merkwürdigsten und traumwandlerischsten Stücke des Dramenkanons. Es ist politische Satire und Verwechslungskomödie zugleich: Der vom Leben und der Macht gelangweilte Kronprinz Leonce flüchtet vor der arrangierten Ehe mit der Prinzessin Lena ins Ausland. „Mein Kopf ist ein leerer Tanzsaal, einige verwelkte Rosen und zerknitterte Bänder auf dem Boden, die letzten Tänzer haben die Masken abgenommen und sehen mit todmüden Augen einander an.“ Über Irrungen und Wirrungen hinweg heiraten Leonce und Lena doch – nicht ohne sich auf ihrer Reise als Automaten verkleidet und sich damit der Weltfremdheit ihrer Klasse erneut anheim gegeben zu haben. Der Welt und der Wirklichkeit abhanden zu kommen, droht auch Lenz in Büchners gleichnamiger Erzählung über den Dramatiker Jakob Michael Reinhold Lenz, die wie eine Komplementärfarbe zu Leonce und Lena wirkt. Die einen entfliehen den Zumutungen der wirklichen Welt in Wortwitz und märchenhafte Absurdität, der andere ins nächtlich Abgründige. Elsa-Sophie Jach wird beide Texte zu einer Bühnenerzählung zusammenfügen. Regie: Elsa-Sophie Jach Bühnenbild: Bettina Pommer Kostüme: Johanna Stenzel Musik: Johannes Hofmann Dramaturgie: Remsi Al Khalisi
Aufführungen | Ballett

Ballettschule Sievert - Schritt für Schritt

Theater Münster

Mehr als ein Wort – Mehr als ein Tanz Wer kennt es nicht: Das Teekesselchen. Wenn ein Wort mehr als ein Wort ist. Wenn ein Wort zwei oder gar drei Bedeutungen in sich birgt. Das Teekesselchen hat vielen von uns auf langen Autofahrten als lustiges Ratespiel die Zeit vertrieben. In der diesjährigen Vorstellung dient es als Inspiration: Die Tänzerinnen der Ballettschule Sievert lassen die Teekesselchen tanzen. Das heißt also seltsame, skurrile, lustige und anregende Wortwechsel und Begegnungen. Dame trifft Dame? Drache versus Drache? Diese und andere Teekesselchen haben die Choreografinnen musikalisch und tänzerisch auf vielfältigste Weise umgesetzt. Große und kleine Tänzerinnen zeigen, was sie gelernt haben. Daraus entsteht ein bunter Mix aus klassischem Ballett, Jazz, modernem Tanz, Kindertanz und Hip Hop.
Aufführungen | Schauspiel

Welcome to Dismaland

Theater Münster

„Hey, Disney, wo ist eigentlich mein Happy End?“ - Vier junge Frauen finden sich in einer Karaoke-Bar wieder und singen von ihren Hoffnungen, Träumen und ihrem ganz persönlichen Happy End. Doch es ist ein Wurm im System: Klingt das nicht alles zu gleichförmig, zu kitschig, zu geleckt? Wo sind denn die Schlösser und Abenteuer, die uns in unserer Kindheit versprochen wurden? Die bunte Bonbon-Welt zerfällt immer mehr zur dystopischen Karaoke-Einöde und die scheinbar herzlichen Lieder zeigen ihr wahres Gesicht. Die Musiktheaterwerkstatt entwarf einen Abend mit und über Künstliche Intelligenz: Was träumt die K.I. vom Happy End? Und wo ist der „bug“ im System? mit Tami Bigalksi, Elín Calmus, Seoyeon Jeong und Patricia Kalde Musikalische Begleitung: Carlotta Rabea Joachim
Aufführungen | Tanz

Guess you had to be there

Theater Münster

Es gibt sie nicht, diese eine Wahrheit; auch wenn das vielleicht manchmal einiges einfacher machen würde. Aber irgendwie müssen wir alles die ganze Zeit neu austarieren, in jeder Situation, mit Menschen die wir neu kennenlernen oder schon ganz lange kennen. Und wir selber sind ja auch nicht immer die gleichen. Im Tanz Labor haben sich 11 Tänzer:innen zusammen mit dem MNEME kollektiv auf die Suche nach den eigenen Wahrheiten und denen der anderen gemacht. Manchmal passen die zusammen und manchmal nicht aber ein Urteil erlauben kann man sich sowieso nur wenn man selbst dabei war. Labor-Leitung: Friederike Klodwig und Sarah Bernard vom MNEME kollektiv Stückentwicklung und Tanz: Amelie Bendiks, Emily Duschicka, Khai Müller-Glunz, Paulina Ossege, Phelina Partale, Hannah Serpé, Greta Schell, Paula Schell, Emma Schmidt, Josephine Stork, Lara Wilhelmi Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz NRW in Kooperation mit dem MNEME kollektiv gefördert vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration NRW
Aufführungen | Schauspiel

Perpetuum Mobile

Theater Münster

Mit uns scheitert ihr erfolgreich! Denn es sind die Verlierer, die das Leben erträglich machen, und mit den Scheiter Fightern wird euer Scheitern Geschichte. In einer Welt, die ständig nach Perfektion strebt, öffnet das Institut des Scheiterns zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte seine Tore für die Öffentlichkeit. Kommt vorbei und erlebt einen Tag der offenen Tür, der euch in die Tiefen menschlicher Fehltritte und Misserfolge führt. Hier wird untersucht, warum Scheitern notwendig ist, wie Scheiter-Yoga praktiziert und wie das eigene Versagen glorreich zelebriert werden kann. Das Theaterlabor für alle ist ein generationsübergreifender und inklusiver Theaterclub, der sich sowohl mit der kulturellen als auch mit der persönlichen Bedeutung von Scheitern auseinandergesetzt hat. Von und mit: Claudia Giricz, Nina Jaunich, Samira Lüke, Linda Simm Künstlerische Leitung: Alina Rohde, Christina Schelhas Kostüm: Liana Ebben Bühne: Liane Ebben, Nele Nimmer Inklusionsagentin: Ann-Kathrin Hickert Assistenz / FSJ Kultur: Amelie Willm
Aufführungen | Schauspiel

Liar Liar!

Theater Münster

Wer einmal lügt dem*der glaubt man nicht! Nun gut, aber ganz ohne Lüge geht es eben auch nicht oder? In Liar Liar! schauen sich zehn Jugendliche ganz genau an, was die Lüge in unserem Alltag bedeutet. Wann brauchen wir sie aus Selbstschutz? Wer lügt uns an und wie wäre es, wenn alle immer nur die Wahrheit sagen würden? Nehmt Platz in einer achterbahnartigen Flugzeugreise durch alle Facetten der Lüge. Es wird funny, dramatisch, ernst, leidenschaftlich, glamourös, pur, verletzlich, spaßig und virtuos. Oder führen wir euch gerade an der Nase herum? Who knows ... Laborleitung: Anne Abrahams Assistenz: Mika Latour Mit Texten von Anne Abrahams, Carla Trentmann, Charlotte Woschalik, Dima Steinhaus, Emma Ioana Ludwig, Friederike Gallus, Inga Hemmers, Josefine Klotzsche, Mika Latour, Lotte Morthorst, Milena Wortmann, Pauline Weber und Torben Appel
Aufführungen | Ballett

9. Internationale Ballettgala – balletto and friends

Theater Münster

„Stars des Balletts zu Gast in Münster“ heißt es in diesem Jahr zum neunten Mal. Künstlerischer Leiter Julio Acevedo hat erneut ein hochkarätiges Ensemble gewonnen, welches die Highlights des klassischen und modernen Balletts auf die Bühne des großen Hauses bringt. Auf der Internationalen Ballettgala 2024 werden weltweit bekannte Tänzerinnen und Tänzer unserer Zeit zu sehen sein: Iana Salenko aus der Ukraine, jüngst in Berlin zur Kammertänzerin ernannt mit ihrem Mann Marian Walter, ebenfalls Kammertänzer, sind noch einmal zu Gast. Ferner treten der internationale Gastsolist und Goldmedaillengewinner Solomon Osazuva aus Wien mit der Brasilianerin Bianca Teixeira vom Bayrischen Staatsballett aus München auf. Die aus Burgsteinfurt stammende Lisa Pavlov führte ihre Karriere vom Staatsballett Berlin als Prima Ballerina nach Karlsruhe. Ihr aus Bulgarien stammender Partner Mihael Belilov tanzte unter anderem als erster Solist in Magdeburg und am Royal Danish Ballet in Kopenhagen. Lokalbezug bringt die in Münster beheimatete „balletto dance company“, bestehend aus der Ausbildungsklasse von Interdance Münster in das hochkarätige Programm. Die Dramaturgie des Abends liegt in den Händen von Julio Acevedo, dem Initiator und künstlerischen Leiter von »Balletto and Friends«. Er war als klassischer Tänzer selbst über zwanzig Jahre auf drei Kontinenten erfolgreich und stand mit Größen wie Michail Barishnikow oder Marcia Haydeé auf der Bühne. Julio Acevedo und seine Frau Tanya machten nach Abschluss ihrer Karriere als Prima Ballerina und erster Solist, die lebenswerte Kulturstadt Münster zu ihrer Wahlheimat. Sie bereichern das Kulturangebot seither mit internationalem Flair und Esprit. Künstlerische Leitung: Julio Acevedo, balletto dance company Programmänderungen vorbehalten.
Aufführungen | Tanz

Backstage

Theater Münster

Interdance Münster steht für Freude am Tanzen für große und kleine TänzerInnen. Nach abendfüllenden Balletten wie „Dornröschen“, „Schwanensee“ und „Der Nussknacker“, wartet Interdance Münster in diesem Jahr zum 15-jährigen Bestehen mit einer fulminanten Show aus modernem Tanz, Jazz, Musical und klassischem Ballett auf. Von zeitgenössischen bis klassischen Stücken bietet „Backstage“ einen Einblick in die tägliche „Trainingarbeit“ und begeistert mit künstlerischer Raffinesse und mitreißender Energie. Inszeniert wird der Abend von Tanya und Julio Acevedo, Profitänzer, Tanzlehrer, Choreografen und Gründer der Balletto Dance Company. Das Engagement von Interdance steht in Münster seit über 15 Jahren für die Tanzförderung, für die hochwertige Ausbildung und dafür, die Schönheit dieser Kunstform einem breiten Publikum nahezubringen. Ein besonderes Highlight sind die bezaubernden und aufwändig von Tanya Acevedo selbst gefertigten Kostüme, die den über 100 Akteuren auf den Leib geschneidert sind. Neben den regelmäßigen Aufführungen im Balletto-Theater in der Geringhoffstraße, geht es für alle einmal im Jahr auf die große Bühne im Theater. Zu sehen sein werden Talente von Interdance Münster, sowie Gäste aus der Tanzwelt und die balletto dance company, die an diesem Abend gemeinsam die Vielseitigkeit von klassischem Repertoire bis zu lateinamerikanischen Rhythmen auf die Bühne bringen. So wird dieses Ereignis zu einem ein Höhepunkt in der 15-jährigen Geschichte und verspricht ein Erlebnis für alle Tanzliebhaber.
Aufführungen | Tanz

Real Victory

Theater Münster

Zugehörigkeit, Macht, Krieg, Gewinn, Verlust – auch das ist Tanz. Spuren davon finden sich noch heute in den charakteristischen Eigenheiten der beiden Tanzstile Hip-Hop und Ballett: die besondere Rhythmik und Virtuosität der Bewegungen, ein strenger Verhaltenskodex und ein ausgeprägtes Konkurrenzverhalten. In ihrem Tanzabend verbinden die Französin Sandrine Lescourant und der Deutsche Dustin Klein diese zwei Bewegungssprachen und die Kulturen ihrer Herkunftsländer. Ihre These: Gewinnen ist nicht gleich Siegen. Was aber ist der Gewinn, nachdem wir uns am meisten sehnen und für den wir so sehr kämpfen? Außerdem wird an diesem Abend die Gewinnerchoreografie des Tanzplattform Bern 2023 Produktionspreises von Theater Münster als Intermezzo zu sehen sein. Erstmals hat das Theater Münster im Rahmen dieses Nachwuchswettbewerbs einen Preis ausgelobt. Künstlerische Leitung: Lillian Stillwell Choreografische Assistenz: Katelyn Skelley Dramaturgie: Johannes Fundermann BEHIND THE CURTAIN (UA) Choreografie: Sandrine Lescourant Kostüme: Louise Flanagan IKARUS (UA) Choreografie: Dustin Klein Kostüme: Louise Flanagan Video/KI: Susanne Steinmassl DUNAJNA Choreografie: Roland Géczy Kostüme: Louise Flanagan Spieldauer: 2 Stunden, Pause nach 35 Minuten
Aufführungen | Musiktheater

Doktor Ox

Theater Münster

opéra bouffe en 3 atcs et 6 tableaux Doktor Ox und sein Gehilfe Ygen bilden das unschlagbare Wissenschaftler-Duo Ox-Ygen. Mit dem neu erfundenen „Belebungsgas“ Oxygen sorgen sie bei einem außergewöhnlichen Experiment für Trubel in der verschlafenen Stadt Quiquedonne. Eigentlich sollte das Gas die Wirtschaft in der Stadt ankurbeln, die sich mit ihrer Nachbarstadt im Clinch befindet. Doch es bringt alles durcheinander und die phlegmatischen Bürger*innen Quiquedonnes in Wallungen. In Jacques Offenbachs opulentem Werk ist Doktor Ox, uraufgeführt 1877, ein wiederzuentdeckendes Juwel. Basierend auf einer Kurzgeschichte von Jules Verne, verkehren sich in Offenbachs schwungvoller Satire Sinn und Unsinn – ein sprühendes Bühnenspektakel. Musikalische Leitung: Thorsten Schmid-Kapfenburg Regie: Anna Weber Bühnenbild: Sina Manthey Kostüme: Hanna Rode Choreinstudierung: Anton Tremmel Dramaturgie: Giulia Fornasier Spieldauer: 2 Stunden 40 Minuten, Pause nach 1 Stunden 40 Minuten in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungen | Schauspiel

RCE #RemoteCodeExecution

Theater Münster

Roman in einer Bearbeitung für die Bühne von Wilke Weermann Das „fortgeschrittene Jahrtausend“: Arbeiter*innen programmieren in Digitalfarmen Codes, die sie bald überflüssig machen werden, manche glauben noch an faire Investitionen, zum Beispiel in Windräder. Doch auch die sind lediglich Kreditmasse, eingesetzt von Unternehmer*innen, um den Yachturlaub zu finanzieren. Arm und dem Reichtum der Wenigen ausgeliefert sind fast alle; unterhalten und manipuliert von Deepfakes, abhängig von Entscheidungen, die immer für das Geld – virtuelle Zahlen auf Konten in steuergünstigen Ländern – getroffen werden. „Fast jeder unter einer Milliarde Vermögen ahnte, dass es nicht gut enden würde.“ Doch eine Gruppe von jungen Hacker*innen sitzt in einem abhörsicheren Container und hat die Macht, all die Transaktionen, Investitionen, Lieferketten und personenbezogenen Gesundheitsdaten kollabieren zu lassen. Aus der Ferne greifen sie in das System ein, per Remote Code Execution („RCE“), und fiebern auf die postdigitale Gerechtigkeit hin. Regie: Wilke Weermann Bühne & Kostüme: Johanna Stenzel Musik & Sounddesign: Constantin John Dramaturgie: Victoria Weich Ausstattungsassistenz: Nele Katharina Schröder
Aufführungen | Musiktheater

BACHFEST

Theater Münster

Die Oper, die Bach nie geschrieben hat OPERA2DAY & Nederlandse Bachvereinigung Die Oper, die Bach nie geschrieben hat – Nach Musik von Johann Sebastian Bach & Panos Iliopoulos Eine „Bach-Oper“ aus Den Haag – mit einem alt-münsterschen, zugleich brandaktuellen Thema, vom innovativen Opernlabel OPERA2DAY und den international namhaften Bach-Expert:innen der Nederlandse Bachvereniging produziert. Denn Johann Sebastian Bach, der Komponist so tief emotionaler Kantaten und Passionen, wäre gewiss auch ein großer Opernkomponist gewesen. Von dieser Idee inspiriert, entstand „die Oper, die Bach nicht geschrieben hat“. Nach einer Idee von Shunske Sato trägt „J. S. Bach – Die Apokalypse“ Bachs Musik in historisch informierter Aufführungspraxis in einen neuen Kontext. Dafür hat Panos Iliopoulos ergreifende Ausschnitte aus Bachs Werken zusammengestellt und mit eigener Musik sowie dem Libretto von Thomas Höft zu einem durchkomponierten Ganzen verwoben. „J. S. Bach – Die Apokalypse“ erzählt eine wahre Geschichte: das Lebensdrama des niederländischen Täufers Jan van Leiden. Der niederländische Schauspieler, Kneipenwirt und Schneider war im 16. Jahrhundert Anführer der (von der Kirche so genannten) „Wiedertäufer“, die nur die Erwachsenentaufe gelten ließen, den Untergang der Welt verkündeten und in Münster, mit Jan van Leiden als „König“, einen Staat gründeten, der die Erlösung versprach – und sich zur Diktatur entwickelte. Die Oper folgt Jan bis zu seinem letzten Geständnis in der Todeszelle, von seiner anfänglichen Begeisterung für das Täufertum bis zu seiner so extravaganten wie rücksichtslosen Herrschaft in Münster und dem blutigen Untergang des fundamentalistischen Terrorregimes. Populismus, Polarisierung, Radikalisierung. Endzeiterwartung und Apokalypse: In den 1530er Jahren in der westfälischen Domstadt. 2024: Wo? Die Nederlandse Bachvereniging wurde 1921 gegründet, um Bachs Matthäuspassion in der Grote Kerk in Naarden aufzuführen, und hat sich seitdem zu einem Vokal- und Instrumentalensemble von internationaler Bedeutung entwickelt. Es versammelt die Crème der Interpret:innen Alter Musik, nicht nur aus den Niederlanden. Die Videos des Projektes „All of Bach“ das zum Ziel hat, alles von Bach aufzunehmen, stehen kostenlos auf Youtube zur Verfügung. „Wir erfinden Oper neu, um die Menschen von heute zu inspirieren und zu bewegen“, so OPERA2DAY. Die Produktionen des Den Haager Labels kombinieren relevante Geschichten und fesselnde Musik mit einer kraftvollen Inszenierung, um die Zuschauer:innen zu berühren und aktuelle Themen erfahrbar zu machen. Immer auf Qualität, Originalität und Zugänglichkeit bedacht, spielt OPERA2DAY dabei mit allen Aspekten einer Aufführung: der Inszenierung, der Musik, der Geschichte, den Theatercodes, dem Aufführungsort, dem Theatererlebnis. Renommierte Musikensembles, Dirigenten, Musiker:innen und Sänger:innen engagieren sich in den Produktionen. OPERA2DAY & Nederlandse Bachvereniging Hernán Schvartzman, Musikalische Leitung Serge van Veggel, Regie, Drehbuch Thomas Höft, Libretto
Aufführungen | Schauspiel

Kinderhäuser

Theater Münster

2022 veröffentlichte die Uni Münster einen Forschungsbericht, der ein extremes Ausmaß des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und Ordensangehörige bezeugt. Ein Jahr zuvor - im Sommer 2021 - wurde der große Missbrauchsfall von Kinderhaus vor Gericht verhandelt, der ein erschreckendes Bild skrupelloser Täterschaft und familiärer Mitwisserschaft offenbarte. Missbrauchsopfer beklagen, dass auch Monate nach Veröffentlichung der beiden Fälle kaum politische und juristische Konsequenzen gezogen wurden. Kinder und Jugendliche haben ein Recht auf sichere Räume. Warum versagen genau diese Schutzräume in Kirchen, Heimen und Familien immer wieder und deutschlandweit? Wie müssen, sollen und können Kirche und Gesellschaft reagieren? Mit einem Recherche-Theaterprojekt beleuchtet die Autorin und Regisseurin Karen Breece die konkret persönliche Seite des Themas Missbrauch hinter den abstrakten Fakten und macht sich auf die Suche nach Opfern und Täter*innen. Interviews und Gespräche mit Kirchenverantwortlichen, Wissenschaftler*innen und Expert*innen des Alltags ergänzen diese Perspektive und finden Einzug in Karen Breece' theatrale Untersuchung eines extrem tabuisierten und gleichzeitig umso relevanteren gesellschaftlichen Problems. "Kinderhäuser" thematisiert sexuellen Missbrauch an Kindern und Jugendlichen. Explizite Opfer-Berichte und Tatbeschreibungen sind Teil der Inszenierung. Regie: Karen Breece Bühne & Kostüme: Hannah Judith Wolf Musik: David Schwarz Dramaturgie: Tobias Kluge Altersempfehlung: Ab 18 Jahren Spieldauer: 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Schauspiel

Der junge Mann

Theater Münster

Aus dem Französischen von Sonja Finck Nobelpreis für Literatur 2022 Sie ist Mitte fünfzig und beginnt ein Verhältnis mit einem dreißig Jahre jüngeren Mann. Einem Studenten, noch dem Milieu verhaftet, aus dem sie sich emanzipiert zu haben glaubt. Er verlässt die gleichaltrige Freundin und liebt sie mit einer Leidenschaft wie keiner zuvor. Entrückte Tage und Nächte in seinem kargen Zimmer, Matratze auf dem Boden, löchrige Wände, defekter Kühlschrank. Doch die intime Episode ist zugleich etwas Politisches, auf der Straße, in den Restaurants und Bars: fast ständig böse Blicke, wütende Reaktionen. Sie ist wieder das »skandalöse Mädchen« ihrer Jugend, nun aber ganz ohne Scham, mit einem Gefühl der Befreiung. Annie Ernaux bricht ihr letztes Tabu – radikal pointiert und prägnant erzählt sie von einer skandalösen Liebesbeziehung, einer ambivalenten Rückkehr in die eigene Vergangenheit und der triumphalen Überwindung einer lebenslangen Scham. Regie: Remsi Al Khalisi Ausstattung: Nicole Zielke Dramaturgie: Julia Fiebag, Victoria Weich Spieldauer: 55 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Tanz

Eroica / Sacre

Theater Münster

Eine junge Frau, die sich für ein althergebrachtes Ritual zu Tode tanzt: davon erzählt Le Sacre du Printemps. Edward Clug, der international gefeierte Choreograf und Ballettdirektor des Slowenischen Nationaltheaters Maribor, ließ sich für seine Version – inzwischen ein moderner Klassiker im Tanzrepertoire – von der Uraufführungsfassung inspirieren. Er entwickelte daraus einen packenden, zeitgemäßen Umgang mit den Themen Natur, Neuanfang und Gewalt. Der Thematik des Frauenopfers stellt Chefchoreografin Lillian Stillwell in Eroica eine Choreografie über weibliche Sexualität, Macht und Befreiung entgegen. Inspiration dafür ist ihr die Idee von weiblicher Sexualität als einer Quelle von Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Psychoanalytikerin Antoinette Fouque sowie Beethovens Widerruf der Widmung seiner Sinfonie für Napoleon als Ausdruck seiner Enttäuschung über dessen Machtbesessenheit. Musikalische Leitung: Henning Ehlert Künstlerische Leitung: Lillian Stillwell Choreografische Assistenz & Ballettmeister: Katelyn Skelley, Sascha Pieper Dramaturgie: GE Patterson SEXES (UA) Choreografie: Lillian Stillwell Choreografische Assistenz: Sascha Pieper, Katelyn Skelley Bühnenbild: Stella Sattler & Jonathan Brügmann Kostüme: Louise Flanagan Lichtdesign: Jan Hördemann LE SACRE DU PRINTEMPS Choreografie: Edward Clug Choreografische Einstudierung: Gaj Zamvc Bühnenbild: Marko Japelj Kostüme: Leo Kulas Lichtdesign: Tomaz Premzl Spieldauer: 2 Stunden 15 Minuten, Pause nach 55 Minuten
Aufführungen | Schauspiel

Rex Gildo - das Musical

Theater Münster

„Hossa! Hossa! Hossa! Hossa!“ Mit seiner „Fiesta Mexicana“ ist Rex Gildo berühmt geworden. Als deutscher Schlagerstar brachte er der biederen jungen Bundesrepublik Lieder über fremde Länder und rauschende Feste, besang das ausgelassene Leben, während er sich selbst in der repressiven Öffentlichkeit der 1950er und 1960er Jahre dazu gezwungen sah, seine Homosexualität zu verstecken und einen nicht alternden Hetero-Schwiegersohn-Traum zu performen, er heiratete sogar seine eigene Cousine. Die langjährige Beziehung zu seinem Entdecker und Manager Fred Miekley musste geheim bleiben. Mit dem Tod seines Liebhabers entgleiten Rex Gildo Leben und Karriere; tabletten- und alkoholsüchtig tritt er nunmehr in Einkaufszentren auf und stirbt auf tragische Weise, als er 1999 aus dem Fenster seiner Münchner Wohnung stürzt. Im Stück nach dem gleichnamigen Film erzählt Rosa von Praunheim halb fiktional, halb dokumentarisch vom tragikomischen Verfall des Schlagerstars. Bühnenbild, Regie & Musik: Heiner Bomhard Bühne & Kostüme: Carlotta Weiß Dramaturgie: Victoria Weich Altersempfehlung: Ab 16 Jahren Spieldauer: 1 Stunde 25 Minuten, keine Pause
Aufführungen | Musiktheater

Zoroastre

Theater Münster

Mit Zoroastre schuf Jean-Philippe Rameau ein großes Opernspektakel des französischen Barock. In der fabelhaften Handlung um Zoroastre, den Lehrmeister der Magier, und seinen Erzfeind, den Hohepriester Abramane, wirken Naturgewalten, begegnen sich gute und böse Geister. Während Abramane sich mit der machthungrigen Prinzessin Erinice verbündet, weil er den Thron besteigen will, streben Zoroastre und die eigentliche Thronerbin Amélite nach Frieden. Zwischen Neid und Gewissensbissen schlagen sich die Figuren durch einen dämonischen Konflikt aus Licht und Finsternis. Ihre Auseinandersetzung verdeutlicht, wie sich Frieden einstellen kann. Musikalische Leitung: Bernhard Forck Regie: Georg Schütky Bühnenbild: Ralf Käselau Kostüme: Katharina Gault Choreographie: Josep Caballero Garcia Choreinstudierung: Anton Tremmel Dramaturgie: Giulia Fornasier Spieldauer: 2 Stunden 45 Minuten, Pause nach 1 Stunde 15 Minuten

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